Donnerstag, 11. August 2011

Geplante Streichungen im ÖBB Fernverkehr

Wie schon berichtet, soll das Zugangebot zwischen Graz und Salzburg bereits ab Dezember auf ein Minimum reduziert werden. Diese Einstellungen haben auch drastische Auswirkungen auf die Verbindungen von Graz nach Linz und Innsbruck. Eine Übersicht über die Auswirkungen findet sich hier.

Donnerstag, 4. August 2011

ÖBB haben weitere Streichungen im Fernverkehr angekündigt!

Immer konkreter werden Anzeichen, dass das Zugangebot zwischen Graz und Salzburg bereits ab Dezember auf ein Minimum reduziert werden soll. Zusammen mit den bereits fixen Streichungen der Züge nach Maribor bedeutet das, dass Graz ein Fünftel aller Fernverkehrszüge verliert!

Aus diesem Anlass wurde nun ein Protest-Folder gegen diese Streichungen im inneralpinen Fernverkehr aufgelegt.

FAHRGAST Graz/Steiermark und probahn Österreich haben bereits im Dezember eine Alternative zur langfristigen Sicherung des „inneralpinen Fernverkehrs“ präsentiert.

Fahrgast Graz/Steiermark und probahn Österreich haben weiters eine Facebook‐Gruppe mit dem Namen "Graz am Abstellgleis – stoppt die Zugstreichungen!" gegründet.

Dienstag, 19. Juli 2011

Bahnsteigbezeichnungen am Grazer Jakominiplatz

Die Holding Graz Linien haben mit Beginn der Sommerferien eine wesentliche FAHRGAST-Forderung umgesetzt: Endlich sind alle Haltestellenpositionen mit Buchstabenbezeichnungen ausgestattet, sodass es eindeutig kommunizierbar ist, an welcher Haltestellenposition welche Linie abfährt.

Montag, 21. März 2011

FAHRGAST-Standpunkt zur Liniennummerierung

FAHRGAST reagiert auf die unsystematische Benennung von Einschub-, Schienenersatz- und Abendlinien in Graz mit einem umfangreichen Papier zur Liniennummerierung.

Hier geht's zum Konzept!

Montag, 21. März 2011

Mangelhafte Fahrgastinfo bei der NVD Hauptbahnhof!

FAHRGAST erstellte im Jänner eine Mängelliste über die Fahrgastinformation an der Baustelle zur Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof.

Die Graz Linien reagierten darauf mit einem völlig neuen Informationskonzept, das mit April umgesetzt werden soll – wir gratulieren!

Hier können sie es herunterladen!

Montag, 21. März 2011

Interregio-Konzept online!

Das FAHRGAST-Konzept zur langfristigen Sicherung des inneralpinen Fernverkehrs ("Interregio-Konzept") ist nun online.


Hier können Sie es herunterladen.

Montag, 7. März 2011

Umfrage über die Graz Linien: Licht und Schatten

Die Graz Linien, ehemals GVB, führten eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit durch, die im Mittel eine Verbesserung der Schulnote von 2,8 auf 2,6 ergab, was natürlich erfreulich ist.

Betrachtet man die Ergebnisse jedoch im Detail, ergibt sich ein differenzierteres Bild:

1. Besonders positiv wurden ausgerechnet Dinge bewertet, die die Graz Linien nicht beeinflussen können: die persönliche Sicherheit an Haltestellen und die Fahrweise des Personals. Erst auf dem dritten Platz findet sich mit der Auskunftskompetenz des Personals ein Punkt, der (wenn auch nur sehr langfristig) durch das Verkehrsunternehmen beeinflussbar ist.

2. Besonders negativ hingegen wurde der ewige Schwachpunkt der Graz Linien bewertet: die Informationen bei Störungen und Verspätungen. Auch der Komfort an Haltestellen schnitt schlecht ab, nur auf das ebenfalls schlecht bewertete Preis-Leistungs-Verhältnis haben die Graz Linien keinen (direkten) Einfluss.

Das im Schnitt bessere Ergebnis ist also keineswegs so erfreulich, wie es dargestellt wird; vielmehr muss endlich der wunde Punkt Störungsmanagement professionell behoben werden

 

Montag, 28. Februar 2011

Neuer FAHRGAST-Vorstand

Bei der 25. FAHRGAST-Hauptversammlung wurde folgender Vorstand gewählt:

Generalsekretär: DI Martin Mödlinger

Generalsekretär-Stv.: Mag. Thomas Schilcher

Schriftführer: Georg Hofer, BSc

Finanzreferent: Dr. Klaus Ladner

Mittwoch, 23. Februar 2011

ÖV-Vorrang abschaffen ist populistischer Unsinn

Den ÖV-Vorrang an Ampelanlagen abzuschaffen würde nicht nur den Zielen der Stadt Graz, den Anteil der sanften Mobilität zu erhöhen, widersprechen. Schon ein paar ganz einfache Überlegungen zeigen, dass mit einer derartigen Maßnahme auch der Kfz-Verkehr zusätzlich behindert werden würde.


Momentan ist es so, dass an vielen Kreuzungen nur dann eine Phase für die Straßenbahn kommt, wenn auch tatsächlich eine Tram sich der Kreuzung nähert, ansonsten steht die Zeit dem Kfz-Verkehr zur Verfügung. Der Vorschlag Eustacchios würde nun bedeuten, dass diese Phasen in jedem Umlauf fix geschaltet würden, auch wenn sie gar nicht benötigt werden. Die Folge: Nicht nur die Tram steht, auch der Autoverkehr wird zusätzlich aufgehalten!


Ein weiterer Effekt: Je unattraktiver Tram & Bus, desto mehr Leute fahren mit dem Auto. Die Folge ist mehr Autoverkehr und damit auch mehr Stau!


Ein kürzlich durchgeführter Versuch, die ÖV-Bevorrangung am Glacis probeweise abzuschalten um mögliche Auswirkungen auf die örtlichen Immisionen studieren zu können, ist innerhalb kürzester Zeit gescheitert. Ein entsprechendes Chaos und zahlreiche Beschwerden waren die Folge. Der Versuch musste abgebrochen werden!


Statt sich für eine tatsächliche Verbesserung der Verkehrssituation in Graz einzusetzen, versucht Herr Eustacchio offensichtlich, mit undurchdachten und kontraproduktiven Maßnahmen populistisch zu punkten.

FAHRGAST fordert daher, den Vorrang für Tram & Bus nicht nur beizubehalten, sondern auch zügig weiter auszubauen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

FAHRGAST fordert: Keine Rückschritte bei S-Bahn!

Mit der von LR Kurzmann angedrohten Streichung der Nahverkehrsdrehscheibe (NVD) sowie fast sämtlicher bestellter Zugleistungen der steirischen S-Bahn würden alle Anstrengungen des letzten Jahrzehnts mit einem Schlag zunichte gemacht werden. FAHRGAST fordert das Land Steiermark auf, den geschlossenen Vertrag zur Finanzierung der NVD einzuhalten und das Angebot im Öffentlichen Verkehr zu erhalten.

Die heute in den Medien von LR Kurzmann angedachte Rücknahme von 80–90 S-Bahnzügen sowie der angedachte Verkauf der 13 neuen S-Bahn-Garnituren der GKB würde sämtliche Anstrengungen für einen attraktiven und leistungsfähigen ÖV auf den wichtigsten Pendlerachsen zunichtemachen und somit auch die Investitionen der letzten zehn Jahre (Ausbau Südbahn und Ostbahn) wertlos werden lassen.

Auch die Streichung der Landesmittel für die Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof wäre ein schwerer Schlag für die Landeshauptstadt und ist offensichtlich wenig durchdacht: Soll der jetzige Bauzustand etwa jahrzehntelang oder gar für immer so bestehen bleiben oder macht sich das Land bei Kündigung des Vertrages schadenersatzpflichtig in genau der Höhe des zugesagten Geldes?

Im Ressort Kurzmann ist auch ohne Einschnitte im Öffentlichen Verkehr eine Menge Einsparungspotenzial auszumachen: die Umfahrung Hausmannstätten, die nur punktuell hilft und keinerlei Verkehrsverlagerung erzeugt, die großen  Ausbauvorhaben des Straßennetzes im Ennstal oder der geplante Grazer Südgürtel. Das Ressort Kurzmann kommt nicht auf die Idee, autobahnparallele Straßen rückzubauen (Palten-Liesing-Tal, Gratkorn, Bruck–Kapfenberg), leider aber auf die Idee, einen Kahlschlag beim ÖV durchzuführen. Dies zeugt davon, welche Ausgaben für LR Kurzmann Priorität haben. Erst, wenn es auch eine sachliche Abwägung möglicher Investitionen und Desinvestitionen für teure Landesstraßen gibt, ist ein Nachdenken über Einschnitte im chronisch unterfinanzierten Öffentlichen Verkehr angebracht.

Der Budgetpoker beim Land darf nicht auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden. Eine Einstellung der äußerst erfolgreichen steirischen S-Bahn ist jedenfalls inakzeptabel, ebenso die rückwirkende Streichung bereits zugesagter Finanzierungsbeiträge bei bereits laufenden Bauvorhaben wie der NVD Hauptbahnhof oder ein (verlustreicher) Verkauf neuer S-Bahn-Garnituren!

Dienstag, 25. Januar 2011

FAHRGAST fordert zeitgemäße Fahrgastinformation rund um die Baustelle am Grazer Hauptbahnhof

FAHRGAST fordert während des Umbaus des Grazer Hauptbahnhofs eine umfassende Information der Fahrgäste. Derzeit ist vom Hauptbahnhof kommend kein leicht zu sehender Hinweis auf die Straßenbahn sichtbar. Hier fehlen große Pfeilschilder mit der schlichten Aufschrift „Zur Straßenbahn“ und gut sichtbare Bodenmarkierungen oder Leitlinien. Auch nicht heimische Fahrgäste sollen zur Straßenbahn finden können. Die aufgelegten Broschüren sind gut gemeint, vermitteln die nötige Information jedoch sehr umständlich.

Weiters kritisiert FAHRGAST, dass bei Altfahrzeugen (Duisburger) und bei den Cityrunnern, die auf den Linien 3 und 6 eingesetzt werden, keine Zielanzeigen vorhanden sind. Aus diesem Grund werden die Cityrunner auf diesen beiden Linien kaum eingesetzt. Für die betroffenen Fahrgäste heißt dies, dass auf den Linien 3 und 6 bis auf manche umgebaute alte Züge mit Niederflurmittelteil keine Niederflurfahrzeuge verkehren.

FAHRGAST fordert die Annenpassage in den Abendstunden und an Feiertagen geöffnet zu halten, um einen direkten und überdachten Zugang vom Hauptbahnhof zur Straßenbahnhaltestelle in der Annenstraße zu ermöglichen. Derzeit ist der offizielle Zugang einerseits nur mit kleinen Tafeln mit kleiner Schrift beschildert und andererseits führt dieser Weg im Bereich der Gürtelkreuzung über einen schmalen, schlecht beleuchteten Gehsteig.

Bei der Haltestelle Hauptbahnhof/Annenstraße sind eklatante Informationsmängel vorhanden. Ein Hinweis auf die Bedienung der Haltestelle durch die Buslinie 85 stadtauswärts fehlt vollständig., ebenso ein Hinweis auf den Haltestellenbereich der Linie 50. Der Name der „neuen“ Haltestelle Hauptbahnhof/Annenstraße scheint auch noch nicht ganz klar zu sein. Auf allen offiziellen Aussendungen heißt die Haltestelle Hauptbahnhof/Annenstraße, in den Straßenbahnfahrzeugen wird die Haltestelle jedoch mit den Worten „Eggenberger Gürtel/Hauptbahnhof“ angesagt. Hier ist eine einheitliche Benennung gefordert, um die Fahrgäste nicht durch solche Kleinigkeiten noch mehr zu verwirren.

Freitag, 21. Januar 2011

FAHRGAST fordert auch in der Steiermark gleiche Seniorentarife für Frauen und Männer

Das gestern und heute in verschiedenen Medien publizierte Verfassungsgerichtsurteil besagt, dass ein unterschiedliches Mindestalter von Frauen und Männer für Seniorenfahrscheine verfassungswidrig ist. Die ÖBB und die Wiener Linien müssen ihre Tarife anpassen. FAHRGAST fordert auch in der Steiermark und hier insbesondere die Steirische  Verkehrsverbundgesellschaft (Verbundlinie) dazu auf, Frauen und Männer bei den Seniorentarifen gleichzustellen.

Aktuell erhalten Männer ab 65, Frauen jedoch schon ab 60 Jahren vergünstigte Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel in der Steiermark. Auch bei den ÖBB und den Wiener Linien ist das so. Diese „Diskriminierung“ wurde jetzt vom Verfassungsgerichtshof für verfassungswidrig erklärt. Die genannten Verkehrsbetriebe müssen ihre Tarifbestimmungen anpassen, um dem Gleichbehandlungsgrundsatz zu entsprechen. Der Verein FAHRGAST Graz/Steiermark fordert daher, dass auch in der Steiermark die Regelung für Seniorentarife dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes entsprechend angepasst wird.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Abstimmung Linie 650 auf die S-Bahn

FAHRGAST äußerte mehrmals Bedenken, dass die neue S-Bahn auf der Koralmbahn, die am 13. Dezember in Betrieb geht, kaum Änderungen am ergänzenden Busnetz nach sich zieht, obwohl dieses Jahrhundertprojekt auch massive Verbesserungen im Regionalbusnetz der Weststeiermark ermöglicht.

Der große Wurf eines überarbeiteten Liniennetzes blieb wie befürchtet aus, einen Lichtblick gibt es jedoch: Mit Fahrplanwechsel fährt die Postbus-Linie 650 (Graz–Preding–Gleinstätten–Arnfels) den Bahnhof Wettmannstätten an und bietet dort gute Anschlüsse von Graz nach Gleinstätten. Einige Kurse zwischen Wettmannstätten und Gleinstätten wurden sogar neu eingeführt, um den verkürzten Fahrzeiten durch die neue S-Bahn Rechnung zu tragen. Der neue Fahrplan ist zwar noch weit von einem systematischen Taktfahrplan entfernt, doch muss dem ÖBB-Postbus ein großes Lob ausgesprochen werden, dass dieser kleine, aber wichtige Schritt zu einer verbesserten Abstimmung zwischen Bus und Bahn getätigt wurde, obwohl das Land Steiermark diese Entwicklung geflissentlich ignoriert hat.

Den neuen Fahrplan der Linie 650 finden Sie hier.

Dienstag, 23. November 2010

Alternativen zum Streichkonzert im Fernverkehr

Die Intercity-Verbindung Graz–Linz wird in wenigen Wochen Geschichte sein. Medienberichten zufolge denken die ÖBB bereits über die Einstellung von Schnellzügen zwischen Graz und Salzburg nach. FAHRGAST versteht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der ÖBB, hält das stückweise Zusperren jedoch für wenig zielführend. 

FAHRGAST arbeitet gerade an einem Konzept zur langfristigen Sicherung des inneralpinen Schienenverkehrs. Die wichtigsten Eckpunkte dieses Konzeptes finden sich hier.

Dienstag, 23. November 2010

probahn Pendler-Aktionstag in St. Pölten

probahn Österreich ruft am 10. Dezember 2010 zu einem österreichweiten Pendler-Aktionstag auf. Im Zuge dessen wird es am Bahnhofsvorplatz von St. Pölten ab 13 Uhr eine Demonstration geben, bei der u.a. gegen

  • den Kahlschlag an Niederösterreichs Regionalbahnen
  • den neuen ÖBB-Fahrplan 2011
  • die konzeptlose Verkehrspolitik von Verkehrsministerin Doris Bures
  • die Unfähigkeit und den Unwillen der Bundesregierung, den Öffentlichen Verkehr zu finanzieren

demonstriert wird. Die Forderungen von probahn sind u.a.

  • ein ÖSTERREICH-TAKT 2014
  • Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen nur nach den Erfordernissen eines attraktiven Fahrplans
  • eine Attraktivierung der für die Regionen wichtigen Regionalbahnen
  • ein Österreich-Ticket für den gesamten Öffentlichen Verkehr
  • die Finanzierung des ÖSTERREICH-TAKTES durch Zweckbindung der Minerölsteuer-Erhöhung und der Flugticketsteuer

probahn hat auf seiner Homepage (www.probahn.at) eine Resulution eingerichtet, auf der Sie diese Forderungen unterstützen können.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Verspätete Zeitungszustellung

Wir möchten uns dafür entschuldigen, dass die letzten beiden Zeitungen – Sommer 2010 (2/2010) und Sondernummer Landtagswahl 2010 (2a/2010) – bei einigen Mitgliedern und Abonnenten offensichtlich mit großer Verspätung ankam. Dies lag nicht an uns. Es scheint hier beim Postversand zu gröberen Verzögerungen gekommen zu sein.

Sollten Sie die Zeitung 2/2010 erst am Dienstag den 21.09.2010 oder später und/oder die Zeitung 2a/2010 erst am Montag den 27.09.2010 (also erst nach der Landtagswahl) oder später erhalten haben, würden wir Sie bitten sich bei uns entweder per Email (office@fahrgast-steiermark.at) zu melden. Wir werden versuchen, in diesen Fällen   die Zustellgebühr von der Österreichischen Post zurück zu verlangen – dies gilt allerdings nicht für Mitglieder/Abonnenten die Ihre Zeitung ins Österreichische Ausland zugestellt bekommen, hier gelten andere Bestimmungen.

Freitag, 17. September 2010

FAHRGAST-Sonderausgabe zur Landtagswahl erschienen

Die FAHRGAST-Sonderausgabe zur steirischen Landtagswahl ist nun online und wurde am 16. September an alle Mitgieder und Abonnenten verschickt. Sie finden die Online-Version hier.

Montag, 6. September 2010

Linie 30

Die Linie 30 verkehrt ab Schulbeginn nachmittags nur noch alle 15 statt 10 Minuten. Dies ist zwar aus Sicht der wahrschlich schlechten Inanspruchnahme dieser Linie verständlich, führt jedoch zu weiterer Unsystematik: während mit Schulbeginn auch die Linien 58 und 63 - und damit alle wichtigen Buslinien - im 10-Minuten-verkehren, gibt es wieder eine neue Linie im 15-Minuten-Takt.

FAHRGAST plädiert hier für ein Gesamtkonzept - die vielen verschlungenen Linienführungen in Geidorf harren genauso einer Überarbeitung wie der gesamte Südwesten.

Montag, 6. September 2010

Park+Ride Fölling

Bereits mit September geht das Park+Ride-Haus in Fölling in Betrieb. Mit dabei ist auch die Linie 211, die vom Jakominiplatz direkt nach Fölling fährt und den Postbus verstärkt. Der Betrieb der Linie schlägt sich jährlich mit rund 270.000 Euro zu Buche, die Anschaffung eines zusätzlichen Fahrzeugs kostet weitere 240.000 Euro. Aus Sicht von FAHRGAST ist es unverantwortlich, in Zeiten des großen Sparens so viel Geld in ineffiziente Buslinien (und Parkhäuser) zu stecken – Geld, das anderswo fehlt.

Samstag, 4. September 2010

Ostbahn: Neue Haltestelle Hart bei Graz

Der Bau der drei Ostbahnausweichen schreitet zügig voran, sodass dem S-Bahnbetrieb
auf der Ostbahn ab Dezember fast nichts mehr im Wege steht. Als kleiner Vorgeschmack auf die Neuerungen wird bereits ab 13. September die neue Haltestelle Hart bei Graz bedient und die bisherige Station Autal aufgelassen.

Mittwoch, 1. September 2010

Ende des Auftragsverkehrs

Mit Schulbeginn endet in Graz die Ära des Auftragsverkehrs. Abgesehen von den Kleinbussen der Firma Gersin auf der Linie 30 werden ab Herbst auf allen GVB-Linien
ausschließlich GVB-Busse fahren. Damit geht eine wechselvolle Geschichte zu Ende, die ihren Anfang in den 80ern mit dem Einsatz von Gersin-Kleinbussen auf der Linie 63 nahm und in der Vergangenheit zuhauf zu Beschwerden und Problemen geführt haben.
Auch wenn sich die Situation seit damals massiv gebessert hat und die meisten heutigen im Auftrag fahrenden Firmen brauchbares Material und kompetente Fahrer einsetzen, ist eine Rückkehr zu mehr direkter Kontrolle der Qualität und eindeutigen Befehlsketten aus Sicht von FAHRGAST wünschenswert.

Aufgrund des endenden Auftragsverkehrs haben die GVB ab Schulbeginn einen erhöhten Busbedarf. Hierfür wurden einige (zweitürige) Busse von der Firma Weiss sowie vier Busse aus Lugano (CH) angekauft. Leider sind bei letzteren die Zielanzeigen nur sehr schlecht lesbar, da sie für Überlandbusse konzipiert sind.

Mittwoch, 1. September 2010

Busunfall Gesäuse

Die Umstellung der Gesäusebahn auf Busbetrieb hat bereits zu einem Unfall geführt. Zwischen Hieflau und Admont kam es Ende August zu einem Frontalzusammenstoß von einem Postbus mit einem entgegenkommenden Pkw. Schuld sei die zu schmale Straße gewesen.

Mittwoch, 18. August 2010

Haltestelle Weiz Interspar

Seit 18. August 2010 steht den Fahrgästen auf der Bahnstrecke Gleisdorf–Weiz die neue Haltestelle „Weiz Interspar“ zur Verfügung. Sie ist mit einem hohen Bahnsteig, einem Wartehäuschen und einer elektronischen Fahrgastinfo ausgerüstet und wird als Bedarfshalt betrieben. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen den Steiermärkischen Landesbahnen und Interspar. 

Freitag, 9. Juli 2010

Abendkurse eingestellt

Mit Ferienbeginn wurden die beiden Abendverbindungen der Linie 440 von Raaba nach St. Marein gestrichen. Die zuletzt zwei Kurse starteten seit Jänner erst am Kreisverkehr in Raaba und waren somit nur mit zweimal Umsteigen erreichbar, während der eine vorher bestehende Kurs direkt ab Hauptbahnhof fuhr. Trotz der Verdoppelung der Verbindungen wurde das Angebot damit schlechter. Es wäre vermessen, auf die Befürchtungen von FAHRGAST hinzuweisen, als die Abendkurse der Linie 440 verkürzt wurden und damit massiv Attraktivität einbüßten, denn für viele Bewohner der Region St. Marein fehlt nun die Abendverbindung nach Hause.

Auch auf der Linie 110 wurde der Abendkurs wieder eingestellt. Auch dieser startete nicht wie alle anderen Busse in der Stadt, sondern man musste mit der S-Bahn nach Gratwein fahren und Richtung Gratkorn in den Bus umsteigen – zur Problematik des Umsteigens kam also noch jene, dass der Bus in die normalerweise falsche Richtung fuhr; wie mit so einer Fahrplangestaltung (Gelegenheits-)Fahrgäste gewonnen werden sollen, ist schleierhaft.

Leider zeigt sich auch bei diesen Verbindungen, dass das Land Steiermark zwar gerne Zusatzleistungen bestellt, deren Planung aber nicht zu Ende denkt und damit leichtfertig die Akzeptanz teurer Zusatzleistungen aufs Spiel setzt.

Dienstag, 6. Juli 2010

Bauarbeiten am Grazer Hauptbahnhof

Mitte Juli 2010 starteten die Bauarbeiten für den neuen Personentunnel Nord am Grazer Hauptbahnhof. Bereits in der Bahnhofshalle werden die Fahrgäste darauf hingewiesen, dass der alte Nordtunnel nicht benützbar ist und dass im Baustellenbereich keine Züge halten. Auf den Bahnsteigen sind provisorische Hinweisschilder angebracht worden, die in Richtung der Ausgänge weisen. In der Zeit vom 13.9.2010 bis 8.10.2010 findet weiters keine Autoverladung statt, weil die Zufahrt zur Autoverladerampe neu errichtet
wird.

Freitag, 30. Juli 2010

Lavanttalbahn endgültig eingestellt

Ab 1. August wurde die Strecke von Bad St. Leonhard nach Zeltweg eingestellt. Es bleibt zu befürchten, dass durch die Streichung des letzten Zugpaares die Busse nicht mehr im Schienenersatzverkehr fahren und damit die VorteilsCard keinen Vorteil mehr bringt, weil sie nicht mehr akzeptiert wird.

Sonntag, 13. Juni 2010

Fahrzeiten IC-Bus angepasst

Seit dem kleinen Fahrplanwechsel am 13. Juni wurden die Fahrzeiten zweier IC-Bus Kurspaare geändert, um in Klagenfurt einen Anschluss an die IC-Busse nach Venedig zu erhalten. Der erste Bus von Graz nach Klagenfurt bzw. der letzte Bus von Klagenfurt nach Graz verkehren jetzt bis zur Wörthersee Ostbucht.

Montag, 6. September 2010

S-Bahn-Stundentakt auch am Wochenende

Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Juni fahren die S-Bahnen S1 und S5 auch am Sonntag im Stundentakt. Eine der jahrelangen Forderungen von FAHRGAST wurde somit erfüllt. Die S-Bahn Steiermark macht damit einen weiteren Schritt in Richtung vollwertige S-Bahn. Dieser Schritt sollte möglichst bald auch auf den anderen S-Bahnlinien gesetzt werden.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Neuer Fahrplan Linie 80

Die Grazer Buslinie 80 hat seit Frühling einen neuen Fahrplan, um ein neues Gewerbegebiet in Rudersdorf zu erschließen. Mit Stichfahrt benötigt der Bus 24 Minuten für eine Runde, ein durchgehender Halbstundentakt wäre auch weiterhin kein Problem. Der entstandene Fahrplan jedoch ist an schlechter Planung nicht zu überbieten: Zwischen 10 und 20 Uhr gibt es stadteinwärts jede einzelne Stunde(!) einen anderen Fahrplan, mit Intervallen zwischen 20 und 42 Minuten, der Gewerbepark wird dabei nur dreimal angefahren. Wer auch immer diesen Fahrplan erstellt hat, sollte dies in Zukunft besser machen oder bleiben lassen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Gesäusebahn: Befürchtungen bestätigt

Die Befürchtungen von FAHRGAST zur Einstellung der Gesäusebahn (siehe hier und hier) haben sich mit Fahrplanwechsel viel schneller verwirklicht als von FAHRGAST befürchtet. Aus diesem Grund wurde erneut ein Brief an die Verkehrslandesrätin zum Thema verfasst.

Montag, 30. November 2009

Schlossbergbahn

Durch Zufall erschien auf der Homepage des Verkehrsverbundes kurzfristig der Hinweis, dass die Grazer Schlossbergbahn ab Jahreswechsel 2009/2010 nicht mehr im steirischen Verbundtarif enthalten ist. FAHRGAST schrieb daher rechtzeitig einen Brief an die Graz AG, um diese gravierenden Änderungen abwenden zu können.

Montag, 16. November 2009

Neuer Generalsekretär

Da Stefan Walter aus beruflichen Gründen seine Tätigkeit als FAHRGAST-Generalsekretär zurücklegte, ist seit 16. 11. Herr Thomas Schilcher interimistischer Generalsekretär. Der Rest des Vorstandes bleibt davon unberührt.

Der neue Vorstand wird bei der FAHRGAST-Hauptversammlung, die Anfang 2009 stattfindet, gewählt.

Montag, 9. November 2009

Mängel bei der langen Nacht der Forschung

Bei der "Langen Nacht der Forschung" am 7. November gab es einige Mängel, die von FAHRGAST der Organisationsgesellschaft und den Grazer Verkehrsbetrieben aufgezeigt wurden.

Freitag, 9. Oktober 2009

Bevorrangung von Tram & Bus weiter ausbauen!

Der Vorschlag von Stadtrat Eustacchio (siehe Artikel in der Steirerkrone), die Bevorrangung des ÖV abzuschaffen, ist undurchdacht, kontraproduktiv und populistisch. FAHRGAST fordert weiteren Ausbau statt Abschaffung.

Freitag, 9. Oktober 2009

Längere Variobahnen: Mehr Türen und mehr Sitzplätze gefordert!

Wie der Kleinen Zeitung von 9.10.2009 zu entnehmen ist, hat sich die Stadt Graz gegen die Verkehrsbetriebe durchgesetzt, sodass 25 der 45 bestellten Variobahnen auf 37 Meter verlängert werden. FAHRGAST ist darüber hocherfreut, gibt jedoch zu bedenken, dass das Problem mit zu wenigen Türen und zu wenigen Sitzplätzen bestehen bleibt.

Montag, 28. September 2009

Nachsatz zur Gesäusebahn

Nachdem das Land Steiermark in der Antwort auf den Brief "Etikettenschwindel" keine Antwort auf zentrale Fragen gegeben hat, aber FAHRGAST der Falschaussage bezichtigte, wurde in diese Replik eine Richtigstellung notwendig.

Montag, 28. September 2009

Mängel bei der Werbung für "Aufsteirern"

Obwohl die Grazer Verkehrsbetriebe unter den Sponsoren für das Fest "Aufsteirern" aufgelistet sind, findet sich unter den Informationen dafür keinerlei Hinweis auf die Haltestellen oder Tarifangebote. Aus diesem Grund verfasste FAHRGAST einen Brief an die Konzernkommunikation der Graz AG.

Montag, 24. August 2009

Etikettenschwindel im Gesäuse

Obwohl das "neue Mobilitätskonzept" (Link zur FAHRGAST-Sonderausgabe Gesäuse )im Gesäuse von den ÖBB in höchsten Tönen gelobt wird, ist es in Wirklichkeit eine massive Verschlechterung, die das Land Steiermark und die ÖBB den Fahrgästen zumuten:

  • Entgegen den Ankündigungen werden rund 20% der Verbindungen (jeweils Bus, Zug und Xeismobil zusammengezählt) gestrichen:

    • Liezen–Admont: 17 statt 21 Kurse pro Werktag
    • Admont–Hieflau: 8 statt 10 Kurse pro Werktag
    • Hieflau–Altenmarkt: 8 statt 10 Kurse pro Werktag
  • Sämtliche Verbindungen erfordern ein Umsteigen in Admont – die viel gepriesenen Direktverbindungen nach Liezen fehlen vollkommen!

  • Die Umsteigeverbindungen aus Ober- und Niederösterreich kommend funktionieren genauso schlecht wie vorher.

  • Die „Zusatzangebote am Buchauer Sattel“ beschränken sich auf ein einziges Kurspaar an Werktagen.

  • Von Liezen zum Buchauer Sattel muss bei zwei der vier Sonntagsverbindungen eine Stunde in Admont gewartet werden.

  • Der ebenso angepriesene Taktfahrplan hat so viele Abweichungen und Lücken, dass von einem systematischen Angebot keine Rede sein kann.

  • Drei Kurse am Tag fahren den Zügen in Liezen um wenige Minuten davon.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die schlimmsten Befürchtungen von FAHRGAST bestätigt haben und deutliche Verschlechterungen den Fahrgästen in der Region mit falschen Argumenten als Verbesserungen verkauft werden.

FAHRGAST schrieb aus diesem Grund einen Brief an die steirische Verkehrslandesrätin.

Mittwoch, 19. August 2009

Straßenbahn-Ausbauprogramm zu wenig!

Nach einer Presseaussendung am 17. August wurde über die FAHRGAST-Kritik am Straßenbahnausbauprogramm der Stadt Graz auch in der Kleinen Zeitung berichtet.

Hier gelangen Sie zum Bericht in der Online-Ausgabe der Kleinen Zeitung.

Montag, 17. August 2009

Sondernummer Gesäusebahn erschienen

Anlässlich der geplanten Einstellung der Gesäusebahn hat FAHRGAST eine Sondernummer der Fahrgastzeitung heraus gebracht, die auch an alle Haushalte im betroffenen Gebiet verschickt wird.

Montag, 17. August 2009

Straßenbahn-Ausbauprogramm zu wenig!

Das von der Stadt Graz verfolgte Straßenbahnausbauprogramm greift nach Meinung von FAHRGAST viel zu kurz, um die selbst gesteckten Ziele auch nur annähnernd verwirklichen zu können. Aus diesem Grund stellt FAHRGAST die Forderungen nach einem deutlich weiter gehenden Straßenbahnausbau vor.

Mehr dazu im Abschnitt "Presseaussendungen".

Montag, 17. August 2009

Briefverkehr aktuell

Im Abschnitt FAHRGAST-Briefverkehr finden sich die aktuellen Briefe an ÖBB, GVB und Stadt Graz vom 17. August 2008.

Montag, 20. Juli 2009

Probleme beim Ersatzverkehr im Sommer

Obwohl von den Grazer Verkehrsbetrieben einige Hinweise von FAHRGAST umgesetzt wurden, bestehen noch einige massive Probleme beim Ersatzverkehr im Sommer.

Montag, 6. Juli 2009

FAHRGAST-Briefverkehr

Mittlerweile ist der gesamte Briefverkehr seit 2008 auf der Homepage unter FAHRGAST-Briefverkehr verfügbar.

Freitag, 3. Juli 2009

Gesäusebahn-Reaktionen

FAHRGAST intervenierte bei allen Bürgermeistern im Gesäuse, bei der steirischen Verkehrslandesrätin, beim oberösterreichischen Verkehrslandesrat und bei den ÖBB, nun wurde auch in der Kleinen Zeitung über die FAHRGAST-Kritik berichtet:


"Es hagelt Kritik an den ÖBB" Kleine Zeitung Liezen vom 2. Juli 2009

Montag, 22. Juni 2009

Neue Postfachanschrift

FAHRGAST hat eine neue Postfachanschrift. Diese lautet:

Postfach 30, 8016 Graz

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Sonntag, 4. Mai 2008

Park+Ride Fölling

Wie letzten Meldungen zu entnehmen ist, wurden die Planungen für die Park+Ride-Anlage in Fölling erneut geändert, sodass die Anlage nunmehr nur noch rund 200 (statt 250) Stellplätze aufweisen soll. Die völlig verpfuschte Standortwahl (wie in der FAHRGAST-Zeitung 1/2006 berichtet) soll nun glücklicherweise nicht mehr durch eine eigene, teure Buslinie wettgemacht werden, sondern entweder durch eine Verlängerung der Linie 39 oder eine Verdichtung der Regionalbuslinien nach Weiz/St. Radegund. Letztere ist aus Sicht von FAHRGAST eindeutig zu befürworten, da dadurch in erster Linie Fahrgäste aus dem Nordosten Verbesserungen erfahren. Eine parallel zur Straßenbahn verkehrende Stadtbuslinie ist hingegen entschieden abzulehnen, da dies nur den Park+Ride-Nutzern Vorteile brächte und zudem eine Konkurrenz zur Straßenbahn darstellt.

Dienstag, 22. April 2008

Handy-Verbot, die II.te

Nachdem in einer Hau-Ruck-Aktion des Grazer Bürgermeisters Nagl am 17.4. ein "Handyvermeidungs-Gebot" in den GVB-Fahrzeugen ausgesprochen wurde, wurde auch FAHRGAST in den Medienrummel hineingezogen, wobei wir stets betonten, dass es eigentlich um gute Erziehung und nicht um Verbote gehen sollte. FAHRGAST tritt weiterhin dafür ein, dass das Telefonieren in Fahrzeugen erlaubt bleiben sollte, unterstützt aber alle Initiativen, die Fahrgäste zu mehr Rücksichtnahme untereinander anhalten. Dazu wurden wir auch von einem Grazer Radiosender zu einem Themennachmittag geladen, mehr dazu hier.

Samstag, 12. April 2008

Handy-Verbot in Grazer Bussen und Straßenbahnen

Nach einer Meldung des Grazer Bürgermeisters Nagl um Einführung eines Mobiltelefonier-Verbots in Grazer Straßenbahnen und Bussen wurde FAHRGAST von mehreren Medien um die Meinung gefragt, wobei wir der Ansicht sind, dass eine Erziehung der Fahrgäste weitaus sinnvoller als ein Verbot ist – nicht zuletzt, da es einer der entscheidenden Systemvorteile des Öffentlichen Verkehrs ist, während der Fahrt Dinge erledigen zu können.

Abgesehen von den Antworten an die entsprechenden Medien ist FAHRGAST aber der Ansicht, dass es im Öffentlichen Verkehr weitaus wichtigere Themen als ein Telefonierverbot gibt.

 

 

Donnerstag, 13. März 2008

Neuer Schulbus zur Waldorfschule

Mit Beginn des Sommersemesters wurde ein Einzieher der Linie 77 so umgelegt, dass er vor der Fahrt in die Garage über die St. Peter Hauptstraße zur Waldorfschule fährt, um den Schülern eine direkte Verbindung in die Schule zu bieten.

Die effiziente Nutzung von Einzieh- und Ausrückfahrten zur Bedienung wichtiger Punkte (wie zum Beispiel Schulen und Betriebe mit Schichtarbeit) könnte durchaus Schule machen -- etwa zur Verbindung von frühen S-Bahn-Ankünften mit Großbetrieben. FAHRGAST erarbeitet derzeit ein Konzept, diese Fahrten von und zur Garage sinnvoll umzulegen.

Montag, 7. Januar 2008

Linie 41 von den GVB betrieben - Linie 241 massiv verschlechtert

Seit 1. Jänner 2008 (de facto erst seit 7.1.2008) wird die Linie 41 nicht mehr vom Postbus, sondern von den GVB betrieben, weil diese die Ausschreibung gewonnen hatten.

Zum Einen bedeutet das, dass endlich die Fahrplanplanung dieser wichtigen Linie auch bei den GVB liegt und viele Probleme mit Fahrern (oftmals wurden Regionalbus-Fahrer aus allen Regionen der Steiermark eingesetzt, die sehr interessante Vorstellungen von Pünktlichkeit und Fahrgastinformation auf Stadtbuslinien hatten) damit beseitigt sind.

Zum Anderen bedeutet dies aber auch, dass die fahrgastfreundliche Durchbindung der Linie 241 nach St. Leonhard damit der Vergangenheit angehört. Für FAHRGAST war stets klar, dass die Linie 241 dann ab Andritz verkehren würde und dort Anschlüsse in alle Richtungen geboten würden.

Doch der Postbus hat anscheinend stur das Konzept des Betreiberwechsels durchgezogen, sodass die Linie 241 bis auf einige Schülerkurse am Dürrgrabenweg endet - sieben Haltestellen vor Andritz! Das bedeutet, dass Fahrgäste mindestens einmal, in den meisten Fällen sogar zweimal umsteigen müssen (am Dürrgrabenweg in den 41er, in Andritz in weitere Linien), um in die Stadt zu gelangen. Diese massive Verschlechterung trägt dazu bei, dass der eigentlich attraktive Fahrplan der Linie 241 ad absurdum geführt wird - das beste Angebot wird durch vollkommen abstruse Umsteigezwänge zur Farce.

Dazu kommt auch noch, dass der Postbus, der am Dürrgrabenweg endet, 28 Minuten dort steht - eine Zeit, in der sich eine Fahrt nach Andritz (Fahrtzeit: 5 bis 6 Minuten) ohne Probleme ausgeht. Es gibt also keinen Grund, warum den Fahrgästen diese massive Verschlechterung zugemutet werden muss!

Gerade im Zuge des derzeitigen Wahlkampfes, in dem sich alle Parteien zu einer Verbesserung des Angebotes aus den Umlandgemeinden nach Graz ausgesprochen haben, ist es unverantwortlich, wenn die Firma Postbus diese attraktive Linie ohne Grund zu einem wertlosen Stumpf verkommen lässt.

FAHRGAST fordert (siehe auch diesen Link) die sofortige Führung der Linie 241 nach Andritz!

Montag, 7. Januar 2008

Abendverkehr auf der Linie 60

Seit 7. Jänner 2008 gibt es auf der Linie 60 endlich Abendverkehr. Dieses Zusatzangebot erfüllt endlich eine langjährige Forderung von FAHRGAST, in Graz flächendeckend auch Schwachlastverkehr anzubieten.

Das Zusatzangebot ist das erste, welches auf Basis des neuen Verkehrsdienstevertrages (siehe FAHRGAST 3/2007) bestellt wurde und ist zunächst auf 31.12.2008 befristet.

FAHRGAST begrüßt diese Maßnahme und freut sich mit der betroffenen Bevölkerung. Erneut fordern wir, dass auch in anderen Gebieten in Graz (vordringlich: Linien 33, 67, 69, 85) endlich ein Abendverkehr eingeführt wird.

Dennoch bleibt ein komisches Gefühl, wenn ausgerechnet 13 Tage vor der Grazer Gemeinderatswahl ein wichtiges Zusatzangebot geschaffen wird ...

Freitag, 9. November 2007

Linie 6 eröffnet!

17 Jahre nach den ersten Beschlüssen zur Verlängerung der Linie 6 ist es nun im Herbst 2007 endlich soweit: Ein attraktives Stadtverkehrsmittel chauffiert etwa 10.000 Bewohner der Stadt Graz bequem und schnell in die Stadt.

Status

Was hat sich seit dem Beginn der Gleisarbeiten im Sommer 2006 in der Eisteichgasse getan? Das Aussehen und der Charakter ganzer Straßenzüge hat sich geändert, Schleichwege wurden unterbunden, Radwege errichtet, Schienen eingebaut, Straßenräume attraktiv umgestaltet. Der St. Peter Pfarrweg ist nicht mehr wiederzuerkennen, statt Parkplätzen liegt ein Rasengleis, aus einer verwucherten „Gstättn“ wurde schön gestaltete Landschaft.

Die meisten Argumente, die seinerzeit immer wieder gegen den Langen Sechser eingebracht wurden, können heute anhand der fertigen Strecke widerlegt werden: weder verkamen Wohnungen zu „Kellerabteilen“ noch wurde der Sportplatz beim Bauernmarkt zerstört. Keine Rede ist heute mehr von angeblichen großflächigen Rodungen, Betonwüsten oder Parkhäusern. Auch der Bauernmarkt und der Rodelhügel sind heute wie eh und je vorhanden.

Erfolg

Dass es endlich so weit kam und diese wichtige Verbindung letztendlich nicht kleingeistigen Argumenten zum Opfer fallen konnte, ist ein großer Erfolg der „Vereinigten Bürgerinitiativen Pro 6er“ und FAHRGAST. Ohne die unermüdlichen Bestrebungen jedes einzelnen Mitstreiters, ohne den langen Atem jeder einzelnen Aktivistin wäre dieses Projekt wohl wie viele andere wieder in der Versenkung verschwunden.

Stolpersteine

Dabei war es für FAHRGAST und die Bürgerinitiativen nicht immer einfach: Seitens der Gegnerschaft wurde zunächst eine höchst fragwürdige Volksbefragung initiiert, die direkt im Einzugsgebiet des Langen Sechsers sogar für die Straßenbahn ausgefallen war, obwohl die Fragestellung geradezu absurd formuliert war.

Selbst nach einer gerichtlichen Aufhebung der Befragung und einer äußerst positiven Bewertung eines schweizer Verkehrsplaners behaupteten einige Gruppierungen weiterhin, die Verlängerung sei von der Bevölkerung nicht gewollt, die Linie nicht notwendig oder die Auswirkungen auf die Umwelt seinen nicht tragbar.

Doch FAHRGAST und die Pro-6er-Bügerinitiativen betrieben weiter unablässig Lobbying und erreichten schlussendlich sogar, dass die Frage nach der Verlängerung zum Kernthema bei den Gemeinderatswahlen 2003 wurde.

Schließlich sei auch noch der Grazer Verkehrsstadtrat Gerhard Rüsch erwähnt, der den Langen Sechser letztendlich durch den Gemeinderat brachte und somit die Bemühungen aller Aktivisten endlich belohnte.

Zukunft

Ein derart wichtiges Projekt stellt in Graz natürlich auch ein Signal dar, dass die Stadt Graz aktiv an der Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs arbeiten will. Seitens des Amtes für Verkehrsplanung gibt es zahllose spruchreife Straßenbahnprojekte, die aufgrund der positiven Erfahrungen mit den letzten drei Verlängerungen ehebaldigst realisiert werden sollten.

Sonntag, 19. August 2007

Tafeln für den Ersatzverkehr

FAHRGAST hat einen großen Erfolg zu verbuchen: Bei Schienenersatzverkehren weigerten sich die GVB bekanntlich beständig, Routentafeln anzufertigen. FAHRGAST produzierte daher auf eigene Rechnung Routentafeln für die Ersatzbuslinien 36, 36E und SE5.

Die laminierten A3-Bogen zum Stückpreis von nur 1 Euro wurden an den GVB-Direktor übergeben und eine Woche später hatten die GVB sämtliche Ersatzbusse mit eigens nachproduzierten Tafeln ausgestattet. Sehr positiv dabei war, dass die meisten FAHRGAST-Anregungen in die Tafeln eingflossen sind.

FAHRGAST hofft, dass auch bei zukünftigen Ersatzverkehren auf diese einfache und kostengünstige Lösung zurückgegriffen wird.

Freitag, 20. Juli 2007

Graz: 12-Minuten-Intervall in den Ferien

Bis auf zwei Linien (30 und 77) gibt es in Graz während des Normalfahrplanes keine Linie mit einem 12-Minuten-Takt untertags mehr. Das hat gute Gründe, denn 12-Minuten-Takte bieten überhaupt keine Merkbarkeit bei gleichzeitig nur minimal besserem Angebot als ein Viertelstundentakt.

FAHRGAST fordert schon seit langem, dass 12-Minuten-Takte grundsätzlich nicht eingeplant werden sollten, da bereits das unterschiedliche System mit Linien sowohl im 10/20-Minuten-Takt als auch im 7,5/15-Minuten-Takt bei der Anschlussplanung problematisch genug ist.

In den Ferien jedoch feiern 12-Minuten-Takte fröhliche Urständ': nicht nur alle Linien, die sonst im 10-Minuten-Takt fahren, verkehren alle 12 Minuten, am Samstag kommen (wo normalerweise weitgehender 10-Minuten-Takt herrscht) fast alle wichtigen Linien im 12-Minuten-Takt.

Um aber die Außenlinien weiterhin gut an die Innenstadtlinien anbinden zu können, bedeutet das für diese, dass sie abwechselnd alle 12 bis 24 Minuten fahren. Zwar fahren diese Linien seit dem letzten Sommer wenigstens jede Stunde gleich, merkbar oder attraktiv ist das allerdings nicht, das Umsteigen in Tangentiallinien (im 15-Minuten-Takt) verkommt zur Glückssache.

FAHRGAST fordert ebenfalls schon länger, dass der Ferienfahrplan mit generell ausgedünnten Intervallen abgeschafft wird. Stattdessen sollten die Linien im gleichen Takt wie normal, nur ohne Frühspitze verkehren. Das kostet zwar mehr, doch gibt es etwa am Vormittag, wo zu Schulzeiten eher weniger Verkehr als in den Ferien ist, keinen Grund für diese Ausdünnung, ebensowenig am Samstag. Dem Wegfall der Schüler ist unserer Meinung nach mit dem Wegfall der Frühspitze bereits ausreichend Rechnung getragen.

Freitag, 20. Juli 2007

Nicht schlecht: Ersatzverkehr Straßenbahnlinie 6

Diesen Sommer werden in Graz die letzten Teilstücke der Straßenbahnlinie 6, zwei Stellen in der Münzgrabenstraße, erneuert.
Da dabei die Münzgrabenstraße weder zwischen Dietrichsteinplatz und Steyrerfasse noch zwischen Steyrergasse und Moserhofgasse befahrbar ist (man damit die Wahl hat zwischen einer Bedienung der Haltestelle Neue Technik oder Moserhofgasse), haben die GVB den Ersatzverkehr auf zwei Linien aufgeteilt: die Linie 36 fährt über die Conrad-von-Hötzendorf-Straße und die Fröhlichgasse zur Haltestelle Moserhofgasse und weiter nach Raaba, während die Linie 36E von der C.-v.-Hötzendorf-Straße zur Steyrergasse mit der Haltestelle Neue Technik und weiter zum St. Peter Schulzentrum verkehrt. Die Linien halbieren einander jeweils im 15-Minuten-Takt (wodurch man ein 7,5-Minuten-Intervall nach St. Peter hat), die Linie 36E verkehrt nur Montag bis Samstag und nicht im Abendverkehr.

Die betriebliche Planung kann als sehr gut gelungen bezeichnet werden. Der Mangel, dass die Linie 6 alle 10 und die Linie 36/36E alle 7,5 Minuten verkehrt, wird durch die ohnehin dichte Zugfolge vom Hauptbahnhof zum Jakominiplatz zusammen mit der Linie 3 gelindert.

Die Fahrgastinformation hat sich nach mehreren FAHRGAST-Interventionen in der Vergangenheit verbessert. Wie während der Sperre der Herrengasse informiert ein großes Plakat am Jakominiplatz detailliert und gut aufbereitet über die Ersatzmaßnahmen, auch funktionieren in den Bussen die Innenansagen und -anzeigen.

Ein großes Manko bleibt allerdings, dass die GVB nach wie vor nicht willens sind, die Ersatzbusse mit Routentafeln auszustatten. Ein foliertes Blatt Papier mit den Inforrmationen würde wenig kosten und wäre bestimmt nicht zu viel verlangt.

Dienstag, 5. Juni 2007

Gut gemacht: Bauarbeiten Linie 5

Die diesjährigen Gleisbauarbeiten in Graz finden unter anderem in der Herrgottwiesgasse statt. Diesmal zeigten sich die GVB allerdings sehr kreativ: statt den Betrieb wie bisher ganz einzustellen, wurde ein eingleisiger Betrieb mit Kletterweichen zwischen den Haltestellen Puchstraße und Lauzilgasse eingerichtet. Die Haltestelle Dornschneidergasse musste, da sie mitten in der Baustelle liegt, aufgelassen werden, doch wurde die stadtauswärtige Haltestelle Lauzilgasse als Ersatz nach Norden verlegt.

Weiters bringt diese Betriebseinschränkungen auch Fahrplanänderungen mit sich: das dichteste fahrbare Intervall in diesem Bereich ist ein 10-Minuten-Takt, also kann die Linie 5 im Frühverkehr nicht verdichtet werden. Um von Andritz aus einen einheitlichen Takt nach Süden anbieten zu können, wurde auch die Linie 4 Richtung Liebenau (nicht Richtung Andritz!) auf einen 10-Minuten-Takt verdünnt, in dem es einzelne Einschübe gibt. Auch auf der Linie 5 gibt es von Puntigam aus einen Einschub zur Zeit des größten Schüleransturms ins Zentrum.

Die Baustelle wird noch bis August dauern, dann folgt eine Betriebseinstellung mit Schienenersatzverkehr zwischen Jakominiplatz und Puntigam für den Rest der Sommerferien, da dann die gesamte Weichen- und Gleisanlage am Zentralfriedhof getauscht wird.

FAHRGAST begrüßt es, dass die GVB so kreativ entschieden haben und nicht bloß den Betrieb eingestellt haben – angesichts der erst kürzlich erfolgten Verlängerung der Linie 5 wäre eine lange Betriebseinstellung nur ein halbes Jahr später ein fatales Zeichen gewesen. Auch ist erfreulich, dass nicht stur nur der 10-Minuten-Takt gefahren wird, sondern mit Einschüben das Problem der geringeren Kapazität gelindert wird.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Modell auch bei zukünftigen Baustellen Schule macht!

Freitag, 30. März 2007

Graz: Linie 26 fährt wieder

Die Grazer Verkehrsbetriebe stellten zu Beginn der Bauarbeiten für den langen 6er die Verstärkungslinie 26 ein, weil angeblich nicht genügend Platz in der Schleife St. Peter blieb. Von der Stadt erhielten die Stadtwerke allerdings weiterhin das Geld für den Betrieb dieser Linie. FAHRGAST machte darauf aufmerksam: Seit kurzem fährt nachmittags wieder die Linie 26 zwischen Jakominiplatz und St. Peter – der Platz ist also doch da.

Sonntag, 25. März 2007

Endlich: Land geht S-Bahn Trofaiach-Leoben an!

Die lange Ausdauer von FAHRGAST hat sich gelohnt: Verlehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder verkündete am 24. März endlich, dass auch in der Obersteiermark eine S-Bahn geplant ist. Das Konzept sieht eine S-Bahn-Linie von Vordernberg über Leoben, Bruck und Kapfenberg nach St. Marein vor – genau jene Strecke, die FAHRGAST seit einiger Zeit fordert: eine S-Bahn im Ballungszentrum Obersteiermark, deren Kernstück die Reaktivierung der Vordernberger Bahn ist.

Das FAHRGAST-Konzept zur S-Bahn Leoben–Trofaiach sowie die aktuellen Berichte in den Medien finden Sie hier.

Samstag, 3. März 2007

Verspätungsinformation via Handy

Mit einer SMS an 0664 660 6000 können Echtzeitinformationen zur Pünktlichkeit von Zügen in Österreich abgerufen werden. Aktuelle Abfahrtszeiten an einem bestimmten Bahnhof können mit dem SMS-Text „at Bahnhof“ (Beispiel: „at Graz“) abgerufen werden, aktuelle Zuginformationen (nächster Halt und aktuelle Pünktlichkeit) mit dem SMS-Text „at Zugnummer“ (Beispiel: „at 465“). Nach kurzer Zeit erhält man die gewünschte Antwort.

Samstag, 3. März 2007

Internationale Fahrkarten am Automat

Kurz vor der Einführung steht ein neues ÖBB-Angebot: Über das ÖBB-Callcenter bestellte Fahrkarten können demnächst an jedem Fahrkartenautomat abgeholt werden. Durch diese innovative Neuerung besteht nun auch für Fahrgäste abseits der großen Bahnhöfe eine Möglichkeit, Reservierungen oder internationale Fahrkarten vor Ort zu kaufen. Bisher war dafür eine Reise in die nächste Stadt oder eine Zusendung per Post notwendig.

Samstag, 3. März 2007

Nachtbus nach Kalsdorf

Seit 12. Jänner fährt die Nachtbuslinie N5 bis nach Kalsdorf. Die Gemeinde Kalsdorf beteiligt sich finanziell am Nachtbusangebot.

Mittelfristig ist eine weitere Ausweitung des Nachtbusverkehrs in die Umlandgemeinden geplant, sofern seitens der Umlandgemeinden Interesse und Finanzierungsbereitschaft besteht.

Als weitere Nachtbusziele im Umland bieten sich Gratwein, Gratkorn, Fernitz, Hausmannstätten und Pachern an, da diese Orte unter Ausnützung bestehender Stehzeiten erreicht werden könnten. FAHRGAST hat den GVB entsprechende Vorschläge zukommen lassen.

 

Samstag, 3. März 2007

Um 7 Euro zum Flug – aber nicht zum Zug?

Wer einen Flug mit Flyniki von oder nach Wien bucht, kann um 7 Euro mit Zügen der ÖBB aus ganz Österreich zum Flughafen Wien anreisen. Vorraussetzung ist eine gültige Vorteilscard (oder Halbtax bzw. Bahncard). Bei der Flugbuchung wird ein Code mitgeteilt, mit dem man das 7-Euro-Ticket beim Schaffner kaufen kann.

FAHRGAST würde sich ähnlich günstige Angebote auch für die Zufahrt aus den Bundesländern zum Zusteigebahnhof für Globalpreis-Nachtzüge z. B. nach Deutschland wünschen. Was für Flugpassagiere gut ist, sollte den ÖBB für die Kunden ihrer eigenen Nachtzüge nur recht sein. Alles andere wäre eine hausgemachte Benachteiligung des eigenen Angebotes.

Samstag, 3. März 2007

Kein Einreisezuschlag in Tschechien

Seit Dezember kann man bei Bahnfahrten nach Tschechien im Zug problemlos eine Fahrkarte ab der Grenze zum günstigen Inlandstarif kaufen. Bisher war ein Strafzuschlag in der Höhe von 400 Kronen fällig, wenn man nicht mindestens eine internationale Fahrkarte bis zum ersten Bahnhof in Tschechien vorweisen konnte.

Samstag, 3. März 2007

Um 19 Euro nach Budapest

Seit 1. Februar ist das Sparschiene-Ticket für die Strecke Graz – Budapest wieder erhältlich. Die einfache Fahrt kostet 19 Euro, die Sparschiene-Tickets sind aber kontingentiert.

Mit der Einstellung des Euronight „Venezia“ (Budapest-Graz-Venedig) im Dezember 2005 verschwand das Sparschiene-Ticket, was sich auch negativ auf die Fahrgastzahlen in der Relation Graz – Budapest auswirkte. Auch FAHRGAST hat in Gesprächen mit den ÖBB immer wieder auf die Notwendigkeit eines attraktiven Tarifangebotes für diese Strecke hingewiesen.

FAHRGAST wünscht sich nun entsprechende Marketingaktivitäten, um den Bekanntheitsgrad der Direktverbindung nach Budapest zu erhöhen.

Samstag, 3. März 2007

Günstiger nach Ungarn, Slowenien und Kroatien

Die Regelung, wonach bei internationalen Fahrkarten für die genannten Länder ein gegenüber dem normalen Auslandstarif um 30% erhöhter Tarif zur Anwendung kommt, wenn man die Fahrkarte in Österreich kauft, ist mit Fahrplanwechsel gefallen. Der Auslandsanteil gewöhnlicher internationaler Fahrkarten nach Ungarn, Slowenien und Kroatien ist daher wesentlich billiger geworden, wenn auch im Falle von z.B. Kroatien eine teilweise Kompensation durch eine Erhöhung des Grundpreises erfolgte. Nach wie vor liegen die Preise internationaler Fahrkarten aber deutlich über dem Preisniveau von Inlandsfahrkarten.

 

Samstag, 3. März 2007

Interrail neu

Mit 1. April 2007 werden die bestehenden Angebote Eurodomino und Interrail umgestaltet. Bei Interrail werden die Zonen aufgehoben, alle Pässe gelten künftig in ganz Europa. Neben einem 22- und einem 30-Tage-Pass wird es auch Flexiversionen (5 von 10 und 10 von 22 Tage) geben. Die bisherigen Eurodomino-Tickets werden künftig als Interrail One-Country-Pässe angeboten, wobei die Preisstruktur vereinheitlicht wird.

Weitere Details und Preise gibt es im Internet auf www.oebb.at (unter PV AG/Europareisen/Interrail).

Samstag, 3. März 2007

Neue Haltestellenansagen

Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Linie 5 wurden endlich auch die Haltestellenansagen und Umsteigehinweise in den Fahrzeugen der Grazer Verkehrsbetriebe aktualisiert. Bei der Straßenbahn verlief die Umstellung weitgehend ohne Probleme. Es fehlten nur Umsteigehinweise auf die Sonntagslinie 12. Beim Bus gab es mehr Probleme, z. B. in Puntigam der Hinweis auf die Umsteigemöglichkeit zur Linie 64 nach Neuseiersberg. Die Linie 64 fährt allerdings schon einige Jahre nicht mehr diese Strecke. Auch fehlen immer noch auf einige Linien "neuere" Haltestellen (also jene, die jünger als zwei Jahre sind). Es fällt darüber hinaus in letzter Zeit auch auf, dass im Busbereich die akustischen Ansagen oftmals nicht aktiviert sind und damit dieses sinnvolle Service konterkariert wird.

Samstag, 3. März 2007

Busspuren

In der Straßganger Straße entstehen im Moment einige hundert Meter neue Busspuren. Die schon stadtauswärtig bestehende Busspur wird bis zur Ankerstraße verlängert. In Richtung Norden gibt es südlich der Kreuzung mit der Grottenhofstraße einen neuen Busfahrstreifen sowie von Norden kommend vor der Kreuzung mit der Peter-Rosegger-Straße. Damit können die Linien 31, 33, 62 und 64 in Zukunft pünktlicher verkehren. Auch im Bereich Plüddemanngasse wird die bestehende Busspur stadteinwärts demnächst bis zur Kreuzung mit der St. Peter Hauptstraße verlängert.

 

Samstag, 3. März 2007

Haltestellenausbauten

In den letzten Monaten des alten Jahres wurden noch zahlreiche Bushaltestellen mit Kasseler Sonderbordsteinen ausgerüstet, die ein problemloses Heranfahren und somit ein leichteres Ein- und Aussteigen ermöglichen. Dazu gehörten die Haltestellen Fröbelpark und Bienengasse stadtauswärts. Dort wurde auch Kaphaltestellen samt Wartehäuschen realisiert. Die weiteren Haltestellen liegen im Grazer Süden, wie z. B. Scheigergasse und Petrifelder Straße (Linie 64) und im Zuge der Umgestaltung der Triester Straße die Haltestellen Berschenygasse und Zentrum Puntigam (Linie 62).

Samstag, 3. März 2007

Körösistraße

Eine erfreuliche Verbesserung hat es im Zuge von Gleisbauarbeiten im letzten Herbst in der Körösistraße zwischen Muchargasse und Keplerbrücke gegeben. Die Gleistrasse ist zur stadteinwärtigen Kfz-Fahrspur hin mit Bordsteinen abgegrenzt. Im Vergleich zur missglückten Umgestaltung der südlichen Conrad-von-Hötzendorf-Straße stellt dies ein Optimum an Trennung zwischen ÖV-Trasse und Kfz-Spur dar. FAHRGAST wünscht sich weitere solcher Maßnahmen.

Samstag, 30. Dezember 2006

Ausbau Pyhrnbahn

Die Pyhrnbahn wird im Bereich Schlierbach im Moment vollkommen neu trassiert und teilweise zweigleisig ausgebaut. Der zweigleisige Ausbau reicht bis zur schon seit einigen Jahren bestehenden Zweigleisinsel im Bereich Wartberg/Krems. Diese Investition dient dem schon jetzt sehr dichten Nahverkehr südlich von Linz, der offensichtlich weiter ausgebaut werden soll. Von weiteren Ausbaumaßnahmen in Richtung Steiermark ist jedoch nichts zu sehen.

 

Samstag, 23. Dezember 2006

Pilotanlage

Am Bahnhof Mödling wurde kürzlich eine Pilotanlage zur Anschlusssicherung installiert. Es zeigt den dort wartenden Bussen allfällige Verspätungen der ankommenden und abfahrenden Regionalzüge an. Dies wäre auch für zahlreiche steirische Bahnhöfe eine sinnvolle und einfache Möglichkeit zur Anschlusssicherung.FAHRGAST wird diesen Pilotversuch weiterhin beobachten.

 

Busbahnbim-Auskunft auch am Handy

Für Fahrgäste mit einem Handy, das einfache Internetseiten darstellen kann, sowie für Fahrgäste, die über einen PDA verfügen, gibt es die BusBahnBim-Auskunft nun auch in einer "mobilen" Version: Einer Anregung von FAHRGAST folgend, ist diese nun unter http://mobil.busbahnbim.at erreichbar.

Graz: Nachtbus N1 erschließt großes Siedlungsgebiet in Lend/Eggenberg

Auf langes Drängen von FAHRGAST wurde die Linienführung der Nachtbuslinie N1 folgendermaßen geändert: Ab der Haltestelle Waagner-Bíró-Straße befährt der Nachtbus die Strecke der Linie 85 und bedient neben der Helmut-List-Halle auch die großen Siedlungsgebiete westlich des Hauptbahnhofes. Über die Alte Poststraße gelangt der Bus zur Haltestelle Laudongasse und wieder auf die Strecke der Linie 1.

Ein Wehrmutstropfen bleibt jedoch: Die Linie 85 hatte die Haltestelle "Hödlweg" bislang hinter der Kreuzung Dreierschützengasse#Alte Poststraße. Da der Nachtbus links abbiegt, könnte diese Haltestelle von der Linie N1 nicht bedient werden und würde fast einen Kilometer weit ohne Haltestelle durch das dichte Siedlungsgebiet fahren. Die Stadt Graz und die GVB verlegten daher die Haltestelle vor die Kreuzung, um dem Nachtbus die Bedienung des Gebietes zu ermöglichen. Die Bezirksvertretung war – trotz Einladung – nicht zur Kommissionierung der Haltestelle erschienen und veranlasste nur vier Stunden nach Eröffnung wieder eine Auflassung der Haltestelle. FAHRGAST intervenierte sofort und wandte sich an die entsprechenden Stellen (sowohl die GVB als auch das Amt für Verkehrsplanung wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, als die Haltestelle wieder aufgelassen wurde) und arbeitet weiter konsequent an der Angelegenheit.

Aktuelle Fahrplanänderungen, Umleitungen etc.

Hier finden Sie aktuelle Fahrplanänderungen, Umleitungen, Ersatzverkehre und Baustellen im steirischen Verkehrsverbund (externer Link zum steirischen Verkehrsverbund)