Montag, 4. Januar 2010

FAHRGAST sucht Verstärkung!

FAHRGAST muss und will sich auch in Zukunft aktiv in die aktuelle Verkehrspolitik einbringen:

  • Einstellung von Regionalbahnen
  • Mängel bei Fahrgastinformation
  • Einstellung von Regionalbusverbindungen
  • Notwendigkeit neue Verkehrskonzepte
  • Stillstand des Grazer Straßenbahnausbaues
  • Dominanz des Autoverkehrs in der öffentlichen Meinung

Es gibt also genug zu tun!

FAHRGAST hat in der Vergangenheit immer wichtige Ideen und Impulse geliefert und das ist auch in Zukunft notwendiger denn je.

Nicht zuletzt durch die Aktivität bei FAHRGAST sind viele ehemalige Mitglieder nun bei den relevanten Stellen tätig, weshalb sie nicht mehr für die FAHRGAST-Arbeit verfügbar sind.

Daher suchen wir Nachwuchs, um unter anderem folgende Tätigkeiten zu erledigen:

  • Besprechungen mit Entscheidungsträgern
  • Konzept­erstellung
  • Pressearbeit
  • Zeitungsredaktion
  • Mitgliederbetreuung
  • öffentliche Aktivitäten
  • Zeitungsvertrieb
  • Homepage-Betreuung

Wegen der angespannte Personalsituation ergab sich in der jüngeren Vergangenheit leider eine reduzierte Anzahl von Presseaussendungen, Zeitungsausgaben und öffentlichen Aktionen, zudem bleiben einfach zu viele "heiße Eisen" von FAHRGAST unkommentiert.

FAHRGAST möchte daher einen Aufruf an alle Interessenten starten: Kommen Sie vorbei (siehe Kontakt), machen Sie sich ein Bild von unserer Arbeit und beteiligen Sie sich aktiv! Wir können jede auch noch so kleine Unterstützung benötigen, um weiterhin aktiv für Fahrgastinteressen eintreten zu können – damit Fahrgäste weiterhin eine Stimme haben!

Samstag, 5. Dezember 2009

Gesäusebahn: Befürchtungen bestätigt

Die Befürchtungen von FAHRGAST zur Einstellung der Gesäusebahn (siehe hier und hier) haben sich mit Fahrplanwechsel viel schneller verwirklicht als von FAHRGAST befürchtet. Aus diesem Grund wurde erneut ein Brief an die Verkehrslandesrätin zum Thema verfasst.

Montag, 30. November 2009

Schlossbergbahn

Durch Zufall erschien auf der Homepage des Verkehrsverbundes kurzfristig der Hinweis, dass die Grazer Schlossbergbahn ab Jahreswechsel 2009/2010 nicht mehr im steirischen Verbundtarif enthalten ist. FAHRGAST schrieb daher rechtzeitig einen Brief an die Graz AG, um diese gravierenden Änderungen abwenden zu können.

Montag, 16. November 2009

Neuer Generalsekretär

Da Stefan Walter aus beruflichen Gründen seine Tätigkeit als FAHRGAST-Generalsekretär zurücklegte, ist seit 16. 11. Herr Thomas Schilcher interimistischer Generalsekretär. Der Rest des Vorstandes bleibt davon unberührt.

Der neue Vorstand wird bei der FAHRGAST-Hauptversammlung, die Anfang 2009 stattfindet, gewählt.

Montag, 9. November 2009

Mängel bei der langen Nacht der Forschung

Bei der "Langen Nacht der Forschung" am 7. November gab es einige Mängel, die von FAHRGAST der Organisationsgesellschaft und den Grazer Verkehrsbetrieben aufgezeigt wurden.

Freitag, 9. Oktober 2009

Bevorrangung von Tram & Bus weiter ausbauen!

Der Vorschlag von Stadtrat Eustacchio (siehe Artikel in der Steirerkrone), die Bevorrangung des ÖV abzuschaffen, ist undurchdacht, kontraproduktiv und populistisch. FAHRGAST fordert weiteren Ausbau statt Abschaffung.

Freitag, 9. Oktober 2009

Längere Variobahnen: Mehr Türen und mehr Sitzplätze gefordert!

Wie der Kleinen Zeitung von 9.10.2009 zu entnehmen ist, hat sich die Stadt Graz gegen die Verkehrsbetriebe durchgesetzt, sodass 25 der 45 bestellten Variobahnen auf 37 Meter verlängert werden. FAHRGAST ist darüber hocherfreut, gibt jedoch zu bedenken, dass das Problem mit zu wenigen Türen und zu wenigen Sitzplätzen bestehen bleibt.

Montag, 28. September 2009

Nachsatz zur Gesäusebahn

Nachdem das Land Steiermark in der Antwort auf den Brief "Etikettenschwindel" keine Antwort auf zentrale Fragen gegeben hat, aber FAHRGAST der Falschaussage bezichtigte, wurde in diese Replik eine Richtigstellung notwendig.

Montag, 28. September 2009

Mängel bei der Werbung für "Aufsteirern"

Obwohl die Grazer Verkehrsbetriebe unter den Sponsoren für das Fest "Aufsteirern" aufgelistet sind, findet sich unter den Informationen dafür keinerlei Hinweis auf die Haltestellen oder Tarifangebote. Aus diesem Grund verfasste FAHRGAST einen Brief an die Konzernkommunikation der Graz AG.

Montag, 24. August 2009

Etikettenschwindel im Gesäuse

Obwohl das "neue Mobilitätskonzept" (Link zur FAHRGAST-Sonderausgabe Gesäuse )im Gesäuse von den ÖBB in höchsten Tönen gelobt wird, ist es in Wirklichkeit eine massive Verschlechterung, die das Land Steiermark und die ÖBB den Fahrgästen zumuten:

  • Entgegen den Ankündigungen werden rund 20% der Verbindungen (jeweils Bus, Zug und Xeismobil zusammengezählt) gestrichen:

    • Liezen–Admont: 17 statt 21 Kurse pro Werktag
    • Admont–Hieflau: 8 statt 10 Kurse pro Werktag
    • Hieflau–Altenmarkt: 8 statt 10 Kurse pro Werktag
  • Sämtliche Verbindungen erfordern ein Umsteigen in Admont – die viel gepriesenen Direktverbindungen nach Liezen fehlen vollkommen!

  • Die Umsteigeverbindungen aus Ober- und Niederösterreich kommend funktionieren genauso schlecht wie vorher.

  • Die „Zusatzangebote am Buchauer Sattel“ beschränken sich auf ein einziges Kurspaar an Werktagen.

  • Von Liezen zum Buchauer Sattel muss bei zwei der vier Sonntagsverbindungen eine Stunde in Admont gewartet werden.

  • Der ebenso angepriesene Taktfahrplan hat so viele Abweichungen und Lücken, dass von einem systematischen Angebot keine Rede sein kann.

  • Drei Kurse am Tag fahren den Zügen in Liezen um wenige Minuten davon.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die schlimmsten Befürchtungen von FAHRGAST bestätigt haben und deutliche Verschlechterungen den Fahrgästen in der Region mit falschen Argumenten als Verbesserungen verkauft werden.

FAHRGAST schrieb aus diesem Grund einen Brief an die steirische Verkehrslandesrätin.

Mittwoch, 19. August 2009

Straßenbahn-Ausbauprogramm zu wenig!

Nach einer Presseaussendung am 17. August wurde über die FAHRGAST-Kritik am Straßenbahnausbauprogramm der Stadt Graz auch in der Kleinen Zeitung berichtet.

Hier gelangen Sie zum Bericht in der Online-Ausgabe der Kleinen Zeitung.

Montag, 17. August 2009

Sondernummer Gesäusebahn erschienen

Anlässlich der geplanten Einstellung der Gesäusebahn hat FAHRGAST eine Sondernummer der Fahrgastzeitung heraus gebracht, die auch an alle Haushalte im betroffenen Gebiet verschickt wird.

Montag, 17. August 2009

Straßenbahn-Ausbauprogramm zu wenig!

Das von der Stadt Graz verfolgte Straßenbahnausbauprogramm greift nach Meinung von FAHRGAST viel zu kurz, um die selbst gesteckten Ziele auch nur annähnernd verwirklichen zu können. Aus diesem Grund stellt FAHRGAST die Forderungen nach einem deutlich weiter gehenden Straßenbahnausbau vor.

Mehr dazu im Abschnitt "Presseaussendungen".

Montag, 17. August 2009

Briefverkehr aktuell

Im Abschnitt FAHRGAST-Briefverkehr finden sich die aktuellen Briefe an ÖBB, GVB und Stadt Graz vom 17. August 2008.

Montag, 20. Juli 2009

Probleme beim Ersatzverkehr im Sommer

Obwohl von den Grazer Verkehrsbetrieben einige Hinweise von FAHRGAST umgesetzt wurden, bestehen noch einige massive Probleme beim Ersatzverkehr im Sommer.

Montag, 6. Juli 2009

FAHRGAST-Briefverkehr

Mittlerweile ist der gesamte Briefverkehr seit 2008 auf der Homepage unter FAHRGAST-Briefverkehr verfügbar.

Freitag, 3. Juli 2009

Gesäusebahn-Reaktionen

FAHRGAST intervenierte bei allen Bürgermeistern im Gesäuse, bei der steirischen Verkehrslandesrätin, beim oberösterreichischen Verkehrslandesrat und bei den ÖBB, nun wurde auch in der Kleinen Zeitung über die FAHRGAST-Kritik berichtet:


"Es hagelt Kritik an den ÖBB" Kleine Zeitung Liezen vom 2. Juli 2009

Donnerstag, 2. Juli 2009

Aktuelle Themen

Montag, 22. Juni 2009

Neue Postfachanschrift

FAHRGAST hat eine neue Postfachanschrift. Diese lautet:

Postfach 30, 8016 Graz

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Sonntag, 4. Mai 2008

Park+Ride Fölling

Wie letzten Meldungen zu entnehmen ist, wurden die Planungen für die Park+Ride-Anlage in Fölling erneut geändert, sodass die Anlage nunmehr nur noch rund 200 (statt 250) Stellplätze aufweisen soll. Die völlig verpfuschte Standortwahl (wie in der FAHRGAST-Zeitung 1/2006 berichtet) soll nun glücklicherweise nicht mehr durch eine eigene, teure Buslinie wettgemacht werden, sondern entweder durch eine Verlängerung der Linie 39 oder eine Verdichtung der Regionalbuslinien nach Weiz/St. Radegund. Letztere ist aus Sicht von FAHRGAST eindeutig zu befürworten, da dadurch in erster Linie Fahrgäste aus dem Nordosten Verbesserungen erfahren. Eine parallel zur Straßenbahn verkehrende Stadtbuslinie ist hingegen entschieden abzulehnen, da dies nur den Park+Ride-Nutzern Vorteile brächte und zudem eine Konkurrenz zur Straßenbahn darstellt.

Dienstag, 22. April 2008

Handy-Verbot, die II.te

Nachdem in einer Hau-Ruck-Aktion des Grazer Bürgermeisters Nagl am 17.4. ein "Handyvermeidungs-Gebot" in den GVB-Fahrzeugen ausgesprochen wurde, wurde auch FAHRGAST in den Medienrummel hineingezogen, wobei wir stets betonten, dass es eigentlich um gute Erziehung und nicht um Verbote gehen sollte. FAHRGAST tritt weiterhin dafür ein, dass das Telefonieren in Fahrzeugen erlaubt bleiben sollte, unterstützt aber alle Initiativen, die Fahrgäste zu mehr Rücksichtnahme untereinander anhalten. Dazu wurden wir auch von einem Grazer Radiosender zu einem Themennachmittag geladen, mehr dazu hier.

Samstag, 12. April 2008

Handy-Verbot in Grazer Bussen und Straßenbahnen

Nach einer Meldung des Grazer Bürgermeisters Nagl um Einführung eines Mobiltelefonier-Verbots in Grazer Straßenbahnen und Bussen wurde FAHRGAST von mehreren Medien um die Meinung gefragt, wobei wir der Ansicht sind, dass eine Erziehung der Fahrgäste weitaus sinnvoller als ein Verbot ist – nicht zuletzt, da es einer der entscheidenden Systemvorteile des Öffentlichen Verkehrs ist, während der Fahrt Dinge erledigen zu können.

Abgesehen von den Antworten an die entsprechenden Medien ist FAHRGAST aber der Ansicht, dass es im Öffentlichen Verkehr weitaus wichtigere Themen als ein Telefonierverbot gibt.

 

 

Donnerstag, 13. März 2008

Neuer Schulbus zur Waldorfschule

Mit Beginn des Sommersemesters wurde ein Einzieher der Linie 77 so umgelegt, dass er vor der Fahrt in die Garage über die St. Peter Hauptstraße zur Waldorfschule fährt, um den Schülern eine direkte Verbindung in die Schule zu bieten.

Die effiziente Nutzung von Einzieh- und Ausrückfahrten zur Bedienung wichtiger Punkte (wie zum Beispiel Schulen und Betriebe mit Schichtarbeit) könnte durchaus Schule machen -- etwa zur Verbindung von frühen S-Bahn-Ankünften mit Großbetrieben. FAHRGAST erarbeitet derzeit ein Konzept, diese Fahrten von und zur Garage sinnvoll umzulegen.

Montag, 7. Januar 2008

Linie 41 von den GVB betrieben - Linie 241 massiv verschlechtert

Seit 1. Jänner 2008 (de facto erst seit 7.1.2008) wird die Linie 41 nicht mehr vom Postbus, sondern von den GVB betrieben, weil diese die Ausschreibung gewonnen hatten.

Zum Einen bedeutet das, dass endlich die Fahrplanplanung dieser wichtigen Linie auch bei den GVB liegt und viele Probleme mit Fahrern (oftmals wurden Regionalbus-Fahrer aus allen Regionen der Steiermark eingesetzt, die sehr interessante Vorstellungen von Pünktlichkeit und Fahrgastinformation auf Stadtbuslinien hatten) damit beseitigt sind.

Zum Anderen bedeutet dies aber auch, dass die fahrgastfreundliche Durchbindung der Linie 241 nach St. Leonhard damit der Vergangenheit angehört. Für FAHRGAST war stets klar, dass die Linie 241 dann ab Andritz verkehren würde und dort Anschlüsse in alle Richtungen geboten würden.

Doch der Postbus hat anscheinend stur das Konzept des Betreiberwechsels durchgezogen, sodass die Linie 241 bis auf einige Schülerkurse am Dürrgrabenweg endet - sieben Haltestellen vor Andritz! Das bedeutet, dass Fahrgäste mindestens einmal, in den meisten Fällen sogar zweimal umsteigen müssen (am Dürrgrabenweg in den 41er, in Andritz in weitere Linien), um in die Stadt zu gelangen. Diese massive Verschlechterung trägt dazu bei, dass der eigentlich attraktive Fahrplan der Linie 241 ad absurdum geführt wird - das beste Angebot wird durch vollkommen abstruse Umsteigezwänge zur Farce.

Dazu kommt auch noch, dass der Postbus, der am Dürrgrabenweg endet, 28 Minuten dort steht - eine Zeit, in der sich eine Fahrt nach Andritz (Fahrtzeit: 5 bis 6 Minuten) ohne Probleme ausgeht. Es gibt also keinen Grund, warum den Fahrgästen diese massive Verschlechterung zugemutet werden muss!

Gerade im Zuge des derzeitigen Wahlkampfes, in dem sich alle Parteien zu einer Verbesserung des Angebotes aus den Umlandgemeinden nach Graz ausgesprochen haben, ist es unverantwortlich, wenn die Firma Postbus diese attraktive Linie ohne Grund zu einem wertlosen Stumpf verkommen lässt.

FAHRGAST fordert (siehe auch diesen Link) die sofortige Führung der Linie 241 nach Andritz!

Montag, 7. Januar 2008

Abendverkehr auf der Linie 60

Seit 7. Jänner 2008 gibt es auf der Linie 60 endlich Abendverkehr. Dieses Zusatzangebot erfüllt endlich eine langjährige Forderung von FAHRGAST, in Graz flächendeckend auch Schwachlastverkehr anzubieten.

Das Zusatzangebot ist das erste, welches auf Basis des neuen Verkehrsdienstevertrages (siehe FAHRGAST 3/2007) bestellt wurde und ist zunächst auf 31.12.2008 befristet.

FAHRGAST begrüßt diese Maßnahme und freut sich mit der betroffenen Bevölkerung. Erneut fordern wir, dass auch in anderen Gebieten in Graz (vordringlich: Linien 33, 67, 69, 85) endlich ein Abendverkehr eingeführt wird.

Dennoch bleibt ein komisches Gefühl, wenn ausgerechnet 13 Tage vor der Grazer Gemeinderatswahl ein wichtiges Zusatzangebot geschaffen wird ...

Freitag, 9. November 2007

Linie 6 eröffnet!

17 Jahre nach den ersten Beschlüssen zur Verlängerung der Linie 6 ist es nun im Herbst 2007 endlich soweit: Ein attraktives Stadtverkehrsmittel chauffiert etwa 10.000 Bewohner der Stadt Graz bequem und schnell in die Stadt.

Status

Was hat sich seit dem Beginn der Gleisarbeiten im Sommer 2006 in der Eisteichgasse getan? Das Aussehen und der Charakter ganzer Straßenzüge hat sich geändert, Schleichwege wurden unterbunden, Radwege errichtet, Schienen eingebaut, Straßenräume attraktiv umgestaltet. Der St. Peter Pfarrweg ist nicht mehr wiederzuerkennen, statt Parkplätzen liegt ein Rasengleis, aus einer verwucherten „Gstättn“ wurde schön gestaltete Landschaft.

Die meisten Argumente, die seinerzeit immer wieder gegen den Langen Sechser eingebracht wurden, können heute anhand der fertigen Strecke widerlegt werden: weder verkamen Wohnungen zu „Kellerabteilen“ noch wurde der Sportplatz beim Bauernmarkt zerstört. Keine Rede ist heute mehr von angeblichen großflächigen Rodungen, Betonwüsten oder Parkhäusern. Auch der Bauernmarkt und der Rodelhügel sind heute wie eh und je vorhanden.

Erfolg

Dass es endlich so weit kam und diese wichtige Verbindung letztendlich nicht kleingeistigen Argumenten zum Opfer fallen konnte, ist ein großer Erfolg der „Vereinigten Bürgerinitiativen Pro 6er“ und FAHRGAST. Ohne die unermüdlichen Bestrebungen jedes einzelnen Mitstreiters, ohne den langen Atem jeder einzelnen Aktivistin wäre dieses Projekt wohl wie viele andere wieder in der Versenkung verschwunden.

Stolpersteine

Dabei war es für FAHRGAST und die Bürgerinitiativen nicht immer einfach: Seitens der Gegnerschaft wurde zunächst eine höchst fragwürdige Volksbefragung initiiert, die direkt im Einzugsgebiet des Langen Sechsers sogar für die Straßenbahn ausgefallen war, obwohl die Fragestellung geradezu absurd formuliert war.

Selbst nach einer gerichtlichen Aufhebung der Befragung und einer äußerst positiven Bewertung eines schweizer Verkehrsplaners behaupteten einige Gruppierungen weiterhin, die Verlängerung sei von der Bevölkerung nicht gewollt, die Linie nicht notwendig oder die Auswirkungen auf die Umwelt seinen nicht tragbar.

Doch FAHRGAST und die Pro-6er-Bügerinitiativen betrieben weiter unablässig Lobbying und erreichten schlussendlich sogar, dass die Frage nach der Verlängerung zum Kernthema bei den Gemeinderatswahlen 2003 wurde.

Schließlich sei auch noch der Grazer Verkehrsstadtrat Gerhard Rüsch erwähnt, der den Langen Sechser letztendlich durch den Gemeinderat brachte und somit die Bemühungen aller Aktivisten endlich belohnte.

Zukunft

Ein derart wichtiges Projekt stellt in Graz natürlich auch ein Signal dar, dass die Stadt Graz aktiv an der Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs arbeiten will. Seitens des Amtes für Verkehrsplanung gibt es zahllose spruchreife Straßenbahnprojekte, die aufgrund der positiven Erfahrungen mit den letzten drei Verlängerungen ehebaldigst realisiert werden sollten.

Sonntag, 19. August 2007

Tafeln für den Ersatzverkehr

FAHRGAST hat einen großen Erfolg zu verbuchen: Bei Schienenersatzverkehren weigerten sich die GVB bekanntlich beständig, Routentafeln anzufertigen. FAHRGAST produzierte daher auf eigene Rechnung Routentafeln für die Ersatzbuslinien 36, 36E und SE5.

Die laminierten A3-Bogen zum Stückpreis von nur 1 Euro wurden an den GVB-Direktor übergeben und eine Woche später hatten die GVB sämtliche Ersatzbusse mit eigens nachproduzierten Tafeln ausgestattet. Sehr positiv dabei war, dass die meisten FAHRGAST-Anregungen in die Tafeln eingflossen sind.

FAHRGAST hofft, dass auch bei zukünftigen Ersatzverkehren auf diese einfache und kostengünstige Lösung zurückgegriffen wird.

Freitag, 20. Juli 2007

Graz: 12-Minuten-Intervall in den Ferien

Bis auf zwei Linien (30 und 77) gibt es in Graz während des Normalfahrplanes keine Linie mit einem 12-Minuten-Takt untertags mehr. Das hat gute Gründe, denn 12-Minuten-Takte bieten überhaupt keine Merkbarkeit bei gleichzeitig nur minimal besserem Angebot als ein Viertelstundentakt.

FAHRGAST fordert schon seit langem, dass 12-Minuten-Takte grundsätzlich nicht eingeplant werden sollten, da bereits das unterschiedliche System mit Linien sowohl im 10/20-Minuten-Takt als auch im 7,5/15-Minuten-Takt bei der Anschlussplanung problematisch genug ist.

In den Ferien jedoch feiern 12-Minuten-Takte fröhliche Urständ': nicht nur alle Linien, die sonst im 10-Minuten-Takt fahren, verkehren alle 12 Minuten, am Samstag kommen (wo normalerweise weitgehender 10-Minuten-Takt herrscht) fast alle wichtigen Linien im 12-Minuten-Takt.

Um aber die Außenlinien weiterhin gut an die Innenstadtlinien anbinden zu können, bedeutet das für diese, dass sie abwechselnd alle 12 bis 24 Minuten fahren. Zwar fahren diese Linien seit dem letzten Sommer wenigstens jede Stunde gleich, merkbar oder attraktiv ist das allerdings nicht, das Umsteigen in Tangentiallinien (im 15-Minuten-Takt) verkommt zur Glückssache.

FAHRGAST fordert ebenfalls schon länger, dass der Ferienfahrplan mit generell ausgedünnten Intervallen abgeschafft wird. Stattdessen sollten die Linien im gleichen Takt wie normal, nur ohne Frühspitze verkehren. Das kostet zwar mehr, doch gibt es etwa am Vormittag, wo zu Schulzeiten eher weniger Verkehr als in den Ferien ist, keinen Grund für diese Ausdünnung, ebensowenig am Samstag. Dem Wegfall der Schüler ist unserer Meinung nach mit dem Wegfall der Frühspitze bereits ausreichend Rechnung getragen.

Freitag, 20. Juli 2007

Nicht schlecht: Ersatzverkehr Straßenbahnlinie 6

Diesen Sommer werden in Graz die letzten Teilstücke der Straßenbahnlinie 6, zwei Stellen in der Münzgrabenstraße, erneuert.
Da dabei die Münzgrabenstraße weder zwischen Dietrichsteinplatz und Steyrerfasse noch zwischen Steyrergasse und Moserhofgasse befahrbar ist (man damit die Wahl hat zwischen einer Bedienung der Haltestelle Neue Technik oder Moserhofgasse), haben die GVB den Ersatzverkehr auf zwei Linien aufgeteilt: die Linie 36 fährt über die Conrad-von-Hötzendorf-Straße und die Fröhlichgasse zur Haltestelle Moserhofgasse und weiter nach Raaba, während die Linie 36E von der C.-v.-Hötzendorf-Straße zur Steyrergasse mit der Haltestelle Neue Technik und weiter zum St. Peter Schulzentrum verkehrt. Die Linien halbieren einander jeweils im 15-Minuten-Takt (wodurch man ein 7,5-Minuten-Intervall nach St. Peter hat), die Linie 36E verkehrt nur Montag bis Samstag und nicht im Abendverkehr.

Die betriebliche Planung kann als sehr gut gelungen bezeichnet werden. Der Mangel, dass die Linie 6 alle 10 und die Linie 36/36E alle 7,5 Minuten verkehrt, wird durch die ohnehin dichte Zugfolge vom Hauptbahnhof zum Jakominiplatz zusammen mit der Linie 3 gelindert.

Die Fahrgastinformation hat sich nach mehreren FAHRGAST-Interventionen in der Vergangenheit verbessert. Wie während der Sperre der Herrengasse informiert ein großes Plakat am Jakominiplatz detailliert und gut aufbereitet über die Ersatzmaßnahmen, auch funktionieren in den Bussen die Innenansagen und -anzeigen.

Ein großes Manko bleibt allerdings, dass die GVB nach wie vor nicht willens sind, die Ersatzbusse mit Routentafeln auszustatten. Ein foliertes Blatt Papier mit den Inforrmationen würde wenig kosten und wäre bestimmt nicht zu viel verlangt.

Dienstag, 5. Juni 2007

Gut gemacht: Bauarbeiten Linie 5

Die diesjährigen Gleisbauarbeiten in Graz finden unter anderem in der Herrgottwiesgasse statt. Diesmal zeigten sich die GVB allerdings sehr kreativ: statt den Betrieb wie bisher ganz einzustellen, wurde ein eingleisiger Betrieb mit Kletterweichen zwischen den Haltestellen Puchstraße und Lauzilgasse eingerichtet. Die Haltestelle Dornschneidergasse musste, da sie mitten in der Baustelle liegt, aufgelassen werden, doch wurde die stadtauswärtige Haltestelle Lauzilgasse als Ersatz nach Norden verlegt.

Weiters bringt diese Betriebseinschränkungen auch Fahrplanänderungen mit sich: das dichteste fahrbare Intervall in diesem Bereich ist ein 10-Minuten-Takt, also kann die Linie 5 im Frühverkehr nicht verdichtet werden. Um von Andritz aus einen einheitlichen Takt nach Süden anbieten zu können, wurde auch die Linie 4 Richtung Liebenau (nicht Richtung Andritz!) auf einen 10-Minuten-Takt verdünnt, in dem es einzelne Einschübe gibt. Auch auf der Linie 5 gibt es von Puntigam aus einen Einschub zur Zeit des größten Schüleransturms ins Zentrum.

Die Baustelle wird noch bis August dauern, dann folgt eine Betriebseinstellung mit Schienenersatzverkehr zwischen Jakominiplatz und Puntigam für den Rest der Sommerferien, da dann die gesamte Weichen- und Gleisanlage am Zentralfriedhof getauscht wird.

FAHRGAST begrüßt es, dass die GVB so kreativ entschieden haben und nicht bloß den Betrieb eingestellt haben – angesichts der erst kürzlich erfolgten Verlängerung der Linie 5 wäre eine lange Betriebseinstellung nur ein halbes Jahr später ein fatales Zeichen gewesen. Auch ist erfreulich, dass nicht stur nur der 10-Minuten-Takt gefahren wird, sondern mit Einschüben das Problem der geringeren Kapazität gelindert wird.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Modell auch bei zukünftigen Baustellen Schule macht!

Freitag, 30. März 2007

Graz: Linie 26 fährt wieder

Die Grazer Verkehrsbetriebe stellten zu Beginn der Bauarbeiten für den langen 6er die Verstärkungslinie 26 ein, weil angeblich nicht genügend Platz in der Schleife St. Peter blieb. Von der Stadt erhielten die Stadtwerke allerdings weiterhin das Geld für den Betrieb dieser Linie. FAHRGAST machte darauf aufmerksam: Seit kurzem fährt nachmittags wieder die Linie 26 zwischen Jakominiplatz und St. Peter – der Platz ist also doch da.

Sonntag, 25. März 2007

Endlich: Land geht S-Bahn Trofaiach-Leoben an!

Die lange Ausdauer von FAHRGAST hat sich gelohnt: Verlehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder verkündete am 24. März endlich, dass auch in der Obersteiermark eine S-Bahn geplant ist. Das Konzept sieht eine S-Bahn-Linie von Vordernberg über Leoben, Bruck und Kapfenberg nach St. Marein vor – genau jene Strecke, die FAHRGAST seit einiger Zeit fordert: eine S-Bahn im Ballungszentrum Obersteiermark, deren Kernstück die Reaktivierung der Vordernberger Bahn ist.

Das FAHRGAST-Konzept zur S-Bahn Leoben–Trofaiach sowie die aktuellen Berichte in den Medien finden Sie hier.

Samstag, 3. März 2007

Verspätungsinformation via Handy

Mit einer SMS an 0664 660 6000 können Echtzeitinformationen zur Pünktlichkeit von Zügen in Österreich abgerufen werden. Aktuelle Abfahrtszeiten an einem bestimmten Bahnhof können mit dem SMS-Text „at Bahnhof“ (Beispiel: „at Graz“) abgerufen werden, aktuelle Zuginformationen (nächster Halt und aktuelle Pünktlichkeit) mit dem SMS-Text „at Zugnummer“ (Beispiel: „at 465“). Nach kurzer Zeit erhält man die gewünschte Antwort.

Samstag, 3. März 2007

Internationale Fahrkarten am Automat

Kurz vor der Einführung steht ein neues ÖBB-Angebot: Über das ÖBB-Callcenter bestellte Fahrkarten können demnächst an jedem Fahrkartenautomat abgeholt werden. Durch diese innovative Neuerung besteht nun auch für Fahrgäste abseits der großen Bahnhöfe eine Möglichkeit, Reservierungen oder internationale Fahrkarten vor Ort zu kaufen. Bisher war dafür eine Reise in die nächste Stadt oder eine Zusendung per Post notwendig.

Samstag, 3. März 2007

Nachtbus nach Kalsdorf

Seit 12. Jänner fährt die Nachtbuslinie N5 bis nach Kalsdorf. Die Gemeinde Kalsdorf beteiligt sich finanziell am Nachtbusangebot.

Mittelfristig ist eine weitere Ausweitung des Nachtbusverkehrs in die Umlandgemeinden geplant, sofern seitens der Umlandgemeinden Interesse und Finanzierungsbereitschaft besteht.

Als weitere Nachtbusziele im Umland bieten sich Gratwein, Gratkorn, Fernitz, Hausmannstätten und Pachern an, da diese Orte unter Ausnützung bestehender Stehzeiten erreicht werden könnten. FAHRGAST hat den GVB entsprechende Vorschläge zukommen lassen.

 

Samstag, 3. März 2007

Um 7 Euro zum Flug – aber nicht zum Zug?

Wer einen Flug mit Flyniki von oder nach Wien bucht, kann um 7 Euro mit Zügen der ÖBB aus ganz Österreich zum Flughafen Wien anreisen. Vorraussetzung ist eine gültige Vorteilscard (oder Halbtax bzw. Bahncard). Bei der Flugbuchung wird ein Code mitgeteilt, mit dem man das 7-Euro-Ticket beim Schaffner kaufen kann.

FAHRGAST würde sich ähnlich günstige Angebote auch für die Zufahrt aus den Bundesländern zum Zusteigebahnhof für Globalpreis-Nachtzüge z. B. nach Deutschland wünschen. Was für Flugpassagiere gut ist, sollte den ÖBB für die Kunden ihrer eigenen Nachtzüge nur recht sein. Alles andere wäre eine hausgemachte Benachteiligung des eigenen Angebotes.

Samstag, 3. März 2007

Kein Einreisezuschlag in Tschechien

Seit Dezember kann man bei Bahnfahrten nach Tschechien im Zug problemlos eine Fahrkarte ab der Grenze zum günstigen Inlandstarif kaufen. Bisher war ein Strafzuschlag in der Höhe von 400 Kronen fällig, wenn man nicht mindestens eine internationale Fahrkarte bis zum ersten Bahnhof in Tschechien vorweisen konnte.

Samstag, 3. März 2007

Um 19 Euro nach Budapest

Seit 1. Februar ist das Sparschiene-Ticket für die Strecke Graz – Budapest wieder erhältlich. Die einfache Fahrt kostet 19 Euro, die Sparschiene-Tickets sind aber kontingentiert.

Mit der Einstellung des Euronight „Venezia“ (Budapest-Graz-Venedig) im Dezember 2005 verschwand das Sparschiene-Ticket, was sich auch negativ auf die Fahrgastzahlen in der Relation Graz – Budapest auswirkte. Auch FAHRGAST hat in Gesprächen mit den ÖBB immer wieder auf die Notwendigkeit eines attraktiven Tarifangebotes für diese Strecke hingewiesen.

FAHRGAST wünscht sich nun entsprechende Marketingaktivitäten, um den Bekanntheitsgrad der Direktverbindung nach Budapest zu erhöhen.

Samstag, 3. März 2007

Günstiger nach Ungarn, Slowenien und Kroatien

Die Regelung, wonach bei internationalen Fahrkarten für die genannten Länder ein gegenüber dem normalen Auslandstarif um 30% erhöhter Tarif zur Anwendung kommt, wenn man die Fahrkarte in Österreich kauft, ist mit Fahrplanwechsel gefallen. Der Auslandsanteil gewöhnlicher internationaler Fahrkarten nach Ungarn, Slowenien und Kroatien ist daher wesentlich billiger geworden, wenn auch im Falle von z.B. Kroatien eine teilweise Kompensation durch eine Erhöhung des Grundpreises erfolgte. Nach wie vor liegen die Preise internationaler Fahrkarten aber deutlich über dem Preisniveau von Inlandsfahrkarten.

 

Samstag, 3. März 2007

Interrail neu

Mit 1. April 2007 werden die bestehenden Angebote Eurodomino und Interrail umgestaltet. Bei Interrail werden die Zonen aufgehoben, alle Pässe gelten künftig in ganz Europa. Neben einem 22- und einem 30-Tage-Pass wird es auch Flexiversionen (5 von 10 und 10 von 22 Tage) geben. Die bisherigen Eurodomino-Tickets werden künftig als Interrail One-Country-Pässe angeboten, wobei die Preisstruktur vereinheitlicht wird.

Weitere Details und Preise gibt es im Internet auf www.oebb.at (unter PV AG/Europareisen/Interrail).

Samstag, 3. März 2007

Neue Haltestellenansagen

Im Zusammenhang mit der Verlängerung der Linie 5 wurden endlich auch die Haltestellenansagen und Umsteigehinweise in den Fahrzeugen der Grazer Verkehrsbetriebe aktualisiert. Bei der Straßenbahn verlief die Umstellung weitgehend ohne Probleme. Es fehlten nur Umsteigehinweise auf die Sonntagslinie 12. Beim Bus gab es mehr Probleme, z. B. in Puntigam der Hinweis auf die Umsteigemöglichkeit zur Linie 64 nach Neuseiersberg. Die Linie 64 fährt allerdings schon einige Jahre nicht mehr diese Strecke. Auch fehlen immer noch auf einige Linien "neuere" Haltestellen (also jene, die jünger als zwei Jahre sind). Es fällt darüber hinaus in letzter Zeit auch auf, dass im Busbereich die akustischen Ansagen oftmals nicht aktiviert sind und damit dieses sinnvolle Service konterkariert wird.

Samstag, 3. März 2007

Busspuren

In der Straßganger Straße entstehen im Moment einige hundert Meter neue Busspuren. Die schon stadtauswärtig bestehende Busspur wird bis zur Ankerstraße verlängert. In Richtung Norden gibt es südlich der Kreuzung mit der Grottenhofstraße einen neuen Busfahrstreifen sowie von Norden kommend vor der Kreuzung mit der Peter-Rosegger-Straße. Damit können die Linien 31, 33, 62 und 64 in Zukunft pünktlicher verkehren. Auch im Bereich Plüddemanngasse wird die bestehende Busspur stadteinwärts demnächst bis zur Kreuzung mit der St. Peter Hauptstraße verlängert.

 

Samstag, 3. März 2007

Haltestellenausbauten

In den letzten Monaten des alten Jahres wurden noch zahlreiche Bushaltestellen mit Kasseler Sonderbordsteinen ausgerüstet, die ein problemloses Heranfahren und somit ein leichteres Ein- und Aussteigen ermöglichen. Dazu gehörten die Haltestellen Fröbelpark und Bienengasse stadtauswärts. Dort wurde auch Kaphaltestellen samt Wartehäuschen realisiert. Die weiteren Haltestellen liegen im Grazer Süden, wie z. B. Scheigergasse und Petrifelder Straße (Linie 64) und im Zuge der Umgestaltung der Triester Straße die Haltestellen Berschenygasse und Zentrum Puntigam (Linie 62).

Samstag, 3. März 2007

Körösistraße

Eine erfreuliche Verbesserung hat es im Zuge von Gleisbauarbeiten im letzten Herbst in der Körösistraße zwischen Muchargasse und Keplerbrücke gegeben. Die Gleistrasse ist zur stadteinwärtigen Kfz-Fahrspur hin mit Bordsteinen abgegrenzt. Im Vergleich zur missglückten Umgestaltung der südlichen Conrad-von-Hötzendorf-Straße stellt dies ein Optimum an Trennung zwischen ÖV-Trasse und Kfz-Spur dar. FAHRGAST wünscht sich weitere solcher Maßnahmen.

Samstag, 30. Dezember 2006

Ausbau Pyhrnbahn

Die Pyhrnbahn wird im Bereich Schlierbach im Moment vollkommen neu trassiert und teilweise zweigleisig ausgebaut. Der zweigleisige Ausbau reicht bis zur schon seit einigen Jahren bestehenden Zweigleisinsel im Bereich Wartberg/Krems. Diese Investition dient dem schon jetzt sehr dichten Nahverkehr südlich von Linz, der offensichtlich weiter ausgebaut werden soll. Von weiteren Ausbaumaßnahmen in Richtung Steiermark ist jedoch nichts zu sehen.

 

Samstag, 23. Dezember 2006

Pilotanlage

Am Bahnhof Mödling wurde kürzlich eine Pilotanlage zur Anschlusssicherung installiert. Es zeigt den dort wartenden Bussen allfällige Verspätungen der ankommenden und abfahrenden Regionalzüge an. Dies wäre auch für zahlreiche steirische Bahnhöfe eine sinnvolle und einfache Möglichkeit zur Anschlusssicherung.FAHRGAST wird diesen Pilotversuch weiterhin beobachten.

 

Busbahnbim-Auskunft auch am Handy

Für Fahrgäste mit einem Handy, das einfache Internetseiten darstellen kann, sowie für Fahrgäste, die über einen PDA verfügen, gibt es die BusBahnBim-Auskunft nun auch in einer "mobilen" Version: Einer Anregung von FAHRGAST folgend, ist diese nun unter http://mobil.busbahnbim.at erreichbar.

Graz: Nachtbus N1 erschließt großes Siedlungsgebiet in Lend/Eggenberg

Auf langes Drängen von FAHRGAST wurde die Linienführung der Nachtbuslinie N1 folgendermaßen geändert: Ab der Haltestelle Waagner-Bíró-Straße befährt der Nachtbus die Strecke der Linie 85 und bedient neben der Helmut-List-Halle auch die großen Siedlungsgebiete westlich des Hauptbahnhofes. Über die Alte Poststraße gelangt der Bus zur Haltestelle Laudongasse und wieder auf die Strecke der Linie 1.

Ein Wehrmutstropfen bleibt jedoch: Die Linie 85 hatte die Haltestelle "Hödlweg" bislang hinter der Kreuzung Dreierschützengasse#Alte Poststraße. Da der Nachtbus links abbiegt, könnte diese Haltestelle von der Linie N1 nicht bedient werden und würde fast einen Kilometer weit ohne Haltestelle durch das dichte Siedlungsgebiet fahren. Die Stadt Graz und die GVB verlegten daher die Haltestelle vor die Kreuzung, um dem Nachtbus die Bedienung des Gebietes zu ermöglichen. Die Bezirksvertretung war – trotz Einladung – nicht zur Kommissionierung der Haltestelle erschienen und veranlasste nur vier Stunden nach Eröffnung wieder eine Auflassung der Haltestelle. FAHRGAST intervenierte sofort und wandte sich an die entsprechenden Stellen (sowohl die GVB als auch das Amt für Verkehrsplanung wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, als die Haltestelle wieder aufgelassen wurde) und arbeitet weiter konsequent an der Angelegenheit.

Aktuelle Fahrplanänderungen, Umleitungen etc.

Hier finden Sie aktuelle Fahrplanänderungen, Umleitungen, Ersatzverkehre und Baustellen im steirischen Verkehrsverbund (externer Link zum steirischen Verkehrsverbund)